Shopware vs. Salesforce: Unsere Profis vergleichen die Shopsysteme! (2024)

27.09.2023
von Meike Müller
E-Commerce
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Wer einen Onlineshop erstellen möchte, steht vor der großen Frage, welches Shopsystem die beste Wahl ist. Auf dem Markt gibt es viele Anbieter, die alle gute Lösungen anbieten. Doch unterscheiden sie sich in der Regel auch in einigen Punkten. In diesem Beitrag möchten wir die E-Commerce-Systeme Shopware und Salesforce miteinander vergleichen, um die Schwächen und Stärken sowie wichtigsten Funktionen herauszustellen. Wenn du also vor der Entscheidung stehst, ob du Shopware oder das Salesforce Shopsystem für deinen eigenen Onlineshop nutzen solltest, bist du hier an der richtigen Stelle!

 

Lesezeit 10 min

 

Das erwartet dich in diesem Artikel:

 

Ein kurzer Überblick über Shopware

Bei Shopware handelt es sich um ein deutsches Unternehmen, das im Jahr 2000 gegründet wurde. Shopware hat eine E-Commerce-Software entwickelt, welche bei deutschen Shopbetreibern beliebt ist. Mit dem Shopware Shopsystem haben Händler nämlich eine flexible und skalierbare Lösung. Im Gegensatz zu vielen anderen E-Commerce-Plattformen, die als Cloud-Lösungen angeboten werden, bietet Shopware sowohl Cloud-basierte als auch selbst gehostete Versionen an. Dies gibt Unternehmen die Möglichkeit, zwischen einer schlüsselfertigen Lösung und einer, die mehr Anpassung und Kontrolle erlaubt, zu wählen. Zudem ist das Shopsystem sowohl für B2C- als auch für B2B-Shops geeignet.

 

Salesforce und die Salesforce Commerce Cloud

Was ist Salesforce? Salesforce ist ein amerikanisches Unternehmen, welches bereits 1999 gegründet wurde. Besonders bekannt wurde Salesforce durch die CRM-Software (Customer Relationship Management), die Nutzern ermöglicht, Kundenbeziehungen aufzubauen und zu verwalten. Im Laufe der Zeit kamen weitere Produkte von Salesforce auf den Markt wie auch die Salesforce Commerce Cloud. Dabei handelt es sich um eine cloudbasierte E-Commerce-Plattformlösung, die Unternehmen beim Erstellen und bei der Verwaltung von Online-Shops unterstützt. Die Salesforce-Lösung für Shopbetreiber oder zukünftige Shopbetreiber ist sowohl für den B2C- als auch für den B2B-Bereich geeignet. Wenn du also auf der Suche nach einer Onlineshoplösung für dein Unternehmen bist, dann könnte Salesforce die passende Wahl sein.

 

Der große Funktionalitätsvergleich

Du möchtest deinen eigenen Onlineshop erstellen und suchst danach nach einer passenden Plattform? In unserem Funktionsvergleich schauen wir uns wichtige Aspekte des Shopsystems Shopware und der Salesforce Commerce Cloud genau an. So siehst du direkt auf einen Blick, was die beiden E-Commerce-Systeme eint oder unterscheidet.

 

Shopware vs. Salesforce - Der Vergleich

‌Funktion Shopware  Salesforce

E-Commerce-Funktionen

 
‌Produktdatenverwaltung ‌Bei Shopware kannst du Produktinformationen, Kategorien, Medien, Varianten und SEO-Infos hinzufügen. Ein PIM (Product Information Management)) kann in Shopware ebenfalls integriert werden, um alle Daten im Online Shop zu verwalten: Produktinformationen, Mediadaten, Lagerbestände, Produktkategorien, Sprachen etc. Dies ist vor allem für dich interessant, wenn du eine breite Produktpalette hast oder mehrere Vertriebskanäle verwendest. ‌Es gibt die Möglichkeit, Produktinformationen wie Name, Beschreibung, Preis, SKU und vieles mehr zu hinterlegen. Zusätzlich kann jedes Produkt einer Kategorie zugeordnet werden. Bilder, Varianten und Attribute können auch in Salesforce hinzugefügt werden. Aber auch im Salesforce Shopsystem kann ein PIM verwendet werden.
‌Warenkorb und Checkout ‌Als Shopbetreiber eines Shopware Shops kannst du den Warenkorb selbst optimieren, beispielsweise mit einem One-Page-Checkout oder einem Gast-Checkout. Mit einer  Fortschrittsanzeige, die dem Kunden hilft zu verstehen, in welchem Schritt des Checkout-Prozesses er sich befindet, kann Übersicht gewährleistet werden. ‌Das Salesforce Shopsystem hat einen optimierten und anpassbaren Warenkorb und Checkout-Prozess. Features wie Ein-Klick-Kauf und Speichern von Zahlungsdaten für wiederkehrende Kunden können integriert werden.
‌Zahlungs- und Versandoptionen ‌Eine Vielzahl von Zahlungsmethoden, darunter PayPal, Kreditkarten und SEPA-Lastschriften, sind verfügbar. Die Versandmöglichkeiten sind individuell konfigurierbar. ‌Es gibt eine breite Palette von Zahlungsoptionen. Diese können durch Drittanbieter-Zahlungs-Gateways integriert werden. Für den Versand gibt es individuelle Optionen, die du festlegen kannst.
‌Rabatte und Werbeaktionen ‌Bei Shopware kannst du diverse Rabatt- und Werbeaktionen erstellen, darunter prozentuale Rabatte, Festbetragsrabatte und zeitlich begrenzte Angebote sowie Gutscheine erstellen. ‌Es gibt ein Werbe- und Rabattmanagement-Tool.
‌Benutzerfreundlichkeit
‌Anpassungsfähigkeit des Designs ‌Themes sind vorhanden und können teilweise kostenlos oder kostenpflichtig hinzugefügt werden. Mit einem Entwickler hast du natürlich auch die Möglichkeit, ein eigenes Design zu erstellen. ‌Das Design kann gut angepasst werden, es gibt aber auch vorgefertigte Templates.
‌Benutzerinterface und Navigation ‌Intuitives und benutzerfreundliches Backend für Entwickler, Frontend-Navigation ist einfach und kann von jedem Händler gut bedient werden. ‌Das Benutzerinterface ist anpassbar, das Backend bietet Zugriff auf die wichtigsten Funktionen.
‌Mobile Responsiveness ‌Die korrekte und benutzerfreundliche Darstellung deines Onlineshops ist mit Shopware auf allen Endgeräten möglich. ‌Genauso sieht es bei Salesforce auch aus. Die Plattform unterstützt sogar die Erstellung mobiler Apps und PWA (Progressive Web Apps).
Integrationsmöglichkeiten
‌Drittanbieter-Integrationen ‌Es gibt einen umfangreichen Store für Plugins und Erweiterungen, die von Drittanbietern zur Verfügung gestellt werden. ‌Auch hier gibt es einige Partner, die mit dem Salesforce AppExchange Drittanbieter-Anwendungen bereitstellen.
‌API-Verfügbarkeit ‌Shopware hat eine RESTful API, mit der Entwickler auf verschiedene Bereiche des Shopsystems zugreifen und externe Anwendungen oder Plattformen integrieren können. Damen wie Produkte, Bestellungen und Kunden können so abgerufen werden. ‌Bei Salesforce gibt es ebenfalls eine API, die für Integrationen verwendet werden kann.
‌CRM-Integration ‌Es gibt keine integrierte CRM-Lösung. Im Store gibt es CRM-Erweiterungen, die zusätzlich installiert werden können. ‌Die Commerce Cloud ist ein Teil des großen Salesforce-Ökosystems. Aus diesem Grund kann auch das Salesforce CRM nahtlos integriert werden. Das erlaubt es dir, deine Verkaufs-, Marketing- und Kundendienstdaten problemlos miteinander zu verknüpfen.
‌Marketing und SEO
‌Suchmaschinenoptimierung (SEO) ‌SEO-Tools sind schon vorhanden wie SEO-freundliche URLs, Meta-Informationen, Breadcrumbs, kanonische Tags und automatische 301-Weiterleitungen. Weitere Plugins aus dem Store ermöglichen weitere SEO-Funktion, aber auch Analysen. ‌Die Optimierung von URLs, Meta-Tags und die Unterstützung von Rich Snippets können in der Salesforce Commerce Cloud direkt gemacht werden.
‌Produktbewertungen und -bewertungen ‌Es gibt bereits ein integriertes System, welches deinen Kunden ermöglicht, Bewertungen für Produkte abzugeben. Die Bewertungen kannst du dann im Backend überprüfen und freigeben. Mit Plugins, die du zusätzlich installieren kannst, hast du weitere Optionen für Bewertungen wie beispielsweise eine Fotobewertung oder eine automatisierte E-Mail, die jeden Kunden nach Kauf auffordert, eine Bewertung abzugeben. ‌Bei Salesforce hast du ähnliche Optionen. Es gibt vom System aus die Möglichkeit zur Produktbewertung. Über Drittanbieter können weitere Funktionen und Analysemöglichkeiten integriert werden.
‌Personalisierung und Empfehlungen ‌Diese Funktionen sind unter anderem enthalten: personalisierte Inhalte, Zielgruppensegmentierung und Empfehlungen, die basierend auf dem Verhalten der Kunden erstellt werden. ‌Besonders gut sind die Personalisierungsmöglichkeiten, die die Salesforce Commerce Cloud bietet. So gibt es zum Beispiel KI-gesteuerte Empfehlungen durch das integrierte Feature „Einstein“. Damit kannst du personalisierte Inhalte, Produktempfehlungen und sogar personalisierte Suchergebnisse bieten, basierend auf dem Verhalten, den Vorlieben und der Historie des Kunden erstellen.
‌Berichterstattung und Analyse
‌Verkaufsberichte ‌Verkaufsstatistiken gibt es in Shopware im Backend. Dort findest du zum Beispiel Infos über Umsatzberichte, Bestellungen nach Kategorien, nach Kunden und mehr. ‌Die Commerce Cloud bietet detaillierte und anpassbare Verkaufsberichte. Dort erfährst du alles über Analysen zu Verkaufstrends, Bestsellerprodukten und vielen anderen Aspekten.
‌Kundenverhaltenanalyse ‌Grundlegende Analysen sind in Shopware enthalten. Für weiterführende Analysen können Plugins und Integrationen von beispielsweise Google genutzt werden. ‌Im Salesforce Shopsystem gibt es integrierte Analysetools mit der Kundenverhalten wie Seitenaufrufe, Kaufverhalten, Abbruchraten und personalisierte Produktempfehlungen analysiert werden können.
‌Kundensupport, Unterstützung und Schulung ‌Es gibt eine sehr aktive Community, die bei der Lösung von Problemen hilfreich sein kann. Außerdem bietet Shopware auch einen deutschen Support an, der kostenpflichtig ist. ‌Salesforce hat einen umfassenden Kundensupport, der als Teil des Vertrages enthalten ist. Zudem gibt es Online-Ressourcen, Dokumentationen und Hilfeartikel direkt von Salesforce.
‌Ressourcen und Schulungsmaterialien ‌Eine umfangreiche Dokumentation kann eine Hilfe für Entwickler sowie Nutzer sein. Darüber hinaus veranstaltet Shopware auch Events wie den Shopware Community Day oder bietet Workshops an. Shopware Agenturen können bei der Implementierung und Verwaltung von Shopware behilflich sein. ‌Es gibt bei Salesforce eine Online-Lernplattform mit dem Namen Trailhead, aber auch Webinare, Dokumentationen und Zertifizierungskurse. Darüber hinaus finden auch Events und Konferenzen statt.
‌Preismodell
‌Lizenzkosten ‌Es gibt drei Modelle: Rise, Evolve und Beyond. Rise ist ab 600 Euro pro Monat erhältlich. Die beiden anderen Versionen werden individuell berechnet. ‌Bei Salesforce gibt es ebenfalls drei Varianten: B2C Commerce - Starter, B2C Commerce - Growth, B2C Commerce - Plus. Hier sind leider keine Preise bekannt. Diese müssen individuell angefragt werden bzw. werden anhand der Anforderungen und dem Bruttowarenvolumen deines Shops berechnet.
‌Zusätzliche Gebühren ‌Zusätzliche Gebühren gibt es prinzipiell nicht. Über Plugins, die du für zusätzliche und individuelle Plugins installieren kannst, können weiter Kosten entstehen. Das gilt auch für einige Themes. ‌Da du pro Funktion bzw. je nach Anforderung Gebühren zahlst, fallen sozusagen immer zusätzliche Kosten an, wenn du weitere Funktionalitäten benötigst.

 

 

Vorteile und Nachteile von Shopware

Um dir einen abschließenden Überblick über das Shopsystem Shopware zu geben, möchten wir nun noch einmal kurz die Vorteile und Nachteile präsentieren, mit denen du rechnen musst, wenn du dich für Shopware als dein E-Commerce-System entscheidest. Zudem gibt es auch ein paar Punkte, die wir im Funktionsvergleich noch nicht aufgegriffen haben, die aber besonders ins Auge springen und bei deiner Entscheidung für ein Shopsystem betrachtet werden sollten.

Die Vorteile Die Nachteile
  • Bei Shopware kannst du bei Problemen direkt von einem deutschen Support Unterstützung erhalten
  • Mit der Flexibilität des Shopsystems kannst du deinen Shop individuell gestalten. Auch neue Funktionen kannst du dank des Open-Source-Codes einfach hinzufügen.
  • Die vielen bereits verfügbaren Plugins kannst du einfach im Shopware Store kaufen, sie erweitern deinen Shop um gewünschte Funktionen, ohne dass du den Programmieraufwand hast.
  • Ein weiterer Vorteil ist, dass die Server von Shopware in Deutschland stehen - so werden auch alle Bestimmungen zum Datenschutz sowie deutsche Gesetze berücksichtigt
  • Es gibt regelmäßige Updates und die Entwickler arbeiten stetig daran, neue Funktionen und Erweiterungen zu Shopware hinzuzufügen. Du kannst die Neuerungen online nachlesen unter: Shopware 6 Changelog
  • Je nach Version ist das Betreiben eines Shops mit Shopware nicht immer günstig Shopware kannst du vor allem dann nutzen, wenn dein Zielmarkt in Deutschland oder in Europa liegt. Für andere Gebiete ist Shopware eher nicht geeignet.

 

Vorteile und Nachteile von Salesforce

Natürlich sollst du auch die Übersicht darüber haben, welche Vorteile und Nachteile mit der E- Commerce-Lösung der Salesforce Commerce Cloud einhergehen, weshalb wir diese ebenfalls für dich herausgefiltert haben. Auch hier gibt es ein paar Aspekte, die wir bisher nicht betrachtet haben, für deine Entscheidung aber interessant sein könnten.

 Die Vorteile Die Nachteile
  • Internationale Zahlungsmethoden sind verfügbar
  • Es gibt CMS-Funktionen für einen individuellen Blog
  • Du findest Umsatzberichte im Salesforce Shopsystem
  • Du kannst mit der Salesforce Commerce Cloud mehrere Webseiten verwalten
  • Salesforce ist eine Cloudlösung und hat damit eine hohe Skalierbarkeit
  • Mit Salesforce erhältst du Sicherheit, den auf hohe Sicherheitsstandards wird Wert gelegt
  • Genauso wie bei Shopware kann auch das Betreiben der Salesforce Commerce Cloud nicht gerade günstig sein. Wenn du zusätzliche Funktionen benötigst, kostest dies schnell viel Geld.
  • Die Flexibilität des Shopsystems kann auch dazu führen, dass du dich tief damit befassen musst, um deinen Shop so einzurichten, dass deine Anforderungen erfüllt sind.

 

Unser Fazit

Wir hoffen, du hast jetzt einen guten Überblick über die beiden Shopsysteme erhalten. Welches nun das Bessere ist, lässt sich unseres Erachtens nicht eindeutig sagen. Insgesamt kann jedoch festgehalten werden, dass beide Shopsysteme ihre Vor- und Nachteile haben. Du musst für dich abwägen, welche Plattform sich für dich am besten eignet. Wenn du jedoch dabei Hilfe benötigst, kannst du dich gerne bei uns melden. Wir gehen mit dir durch, was die beste Lösung für dich ist und helfen dir auch bei der Onlineshop Erstellung.

 

FAQ: Fragen und Antworten rund um E-Commerce-Shopsysteme

Hier findest du noch Antworten auf einige häufig gestellte Fragen in Bezug auf Shopware und das Salesforce Shopsystem. Die Erklärungen können dir vielleicht auch dabei helfen, eine Entscheidung zu treffen. Wenn du noch weitere Fragen hast, dann wende dich gerne an uns - über unser Kontaktformular oder einfach telefonisch.

  • Was gehört noch zum Salesforce Ökosystem?
     

    Es gibt nicht nur die Salesforce Commerce Cloud, sondern sogar ein gesamtes Ökosystem. Diese sind allesamt darauf ausgerichtet, die Geschäftsprozesse zu optimieren und effizienter zu gestalten. So gibt es beispielsweise das Salesforce CRM für Kundenmanagement und Vertriebsautomatisierung und weitere Lösungen, die den Funktionsumfang des Ökosystems komplettieren. Insbesondere in Bezug auf Vertriebsprozesse bietet Salesforce Tools wie CPQ (Configure, Price, Quote) an, die Unternehmen dabei helfen, Angebote schneller zu erstellen und genauer zu kalkulieren. Dazu kommen Marketing-Automatisierungstools wie Pardot, die es ermöglichen, zielgerichtete Marketingkampagnen zu erstellen und Leads effektiv durch den Vertriebstrichter zu führen.

    Abhängig von der Unternehmensgröße gibt es unterschiedliche Anforderungen an die Software. Daher bietet das Salesforce Ökosystem skalierbare Lösungen, die sowohl für kleine Start-ups als auch für globale Konzerne geeignet sind.

     

  • Was ist Pardot?
     

    Bei Pardot handelt es sich um eine Marketing-Automatisierungsplattform, die ebenfalls von Salesforce entwickelt wurde. Sie bietet benutzerdefinierte Lösungen, um Marketingkampagnen effektiver zu gestalten und Leads besser zu qualifizieren. Dank ihrer hohen Anpassbarkeit können Unternehmen ihre Marketingstrategien spezifisch auf ihre Zielgruppen und Geschäftsziele ausrichten.

    Für Vertriebsteams stellt Pardot ein wertvolles Instrument dar, da es ermöglicht, potenzielle Kunden basierend auf ihrem Engagement und ihrem Verhalten besser zu bewerten und zu segmentieren. Dies ermöglicht den Vertriebsteams, gezielter und effizienter zu arbeiten, indem sie sich auf die aussichtsreichsten Leads konzentrieren.

    Darüber hinaus kann Pardot nahtlos mit verschiedenen Commercetools integriert werden. Dies erlaubt es den Marketing- und Vertriebsteams, kanalübergreifende Kampagnen zu erstellen und durchzuführen. Durch diese kanalübergreifende Integration können Unternehmen konsistente und personalisierte Erfahrungen über verschiedene Touchpoints hinweg bieten, von E-Mail-Marketing über Social Media bis hin zu Webinhalten.

     

  • Was ist Demandware?
     

    Demandware hieß die cloudbasierte E-Commerce-Plattform, die von der gleichnamigen Firma entwickelt wurde. Im Jahre 2016 wurde Demandware von Salesforce akquiriert. Nach der Übernahme wurde Demandware in das Salesforce-Ökosystem integriert und umbenannt in "Salesforce Commerce Cloud". Durch diese Integration wurde die Plattform zu einem wichtigen Bestandteil des umfassenden Angebots von Salesforce, das Kundenbeziehungsmanagement (CRM), Marketingautomatisierung und nun auch E-Commerce-Lösungen miteinander verbindet.

     

  • Was ist CPQ und wie können Unternehmen diesen Prozess in ihr E-Commerce-Erlebnis integrieren, wenn sie Shopware oder Salesforce nutzen?
     

    Bei CPQ handelt es sich um ein Softwaretool für Unternehmen, das hilft, Produkte oder Dienstleistungen nach Kundenwünschen zu konfigurieren, den Preis entsprechend festzulegen und ein Angebot zu erstellen. CPQ steht dabei für „Configure, Price, Quote“.

    Für Unternehmen, die maßgeschneiderte Produkte oder Dienstleistungen anbieten, ist CPQ das optimale Tool.

    Salesforce bietet eine eigene CPQ-Lösung an, bekannt als Salesforce CPQ. Diese ist nativ in die Salesforce-Plattform integriert, sodass Unternehmen leicht Vertriebs-, Service- und E-Commerce-Funktionen zusammenbringen können. Während Shopware nicht nativ über eine eingebaute CPQ-Lösung verfügt, können Unternehmen Drittanbieter-CPQ-Lösungen oder speziell entwickelte Plugins integrieren, um die gewünschte CPQ-Funktionalität in ihren Shopware-Shop einzuführen.

    Für beide Plattformen gilt: Die Integration von CPQ in das E-Commerce-Erlebnis verbessert die Kundenzufriedenheit, da Kunden die Möglichkeit haben, Produkte nach ihren Wünschen zu konfigurieren und sofort ein transparentes Angebot zu erhalten. Gleichzeitig können Unternehmen sicherstellen, dass sie für komplexe Produkte oder Dienstleistungen korrekte Preise berechnen und dabei effizient bleiben.

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Meike
Meike
vom 27.09.2023

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