So kannst du Google Shopping für deinen Shopware 6 Shop nutzen

22.03.2023
von Meike Müller
E-Commerce
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Wusstest du, dass du Shopware und Google Shopping kombinieren kannst und so noch mehr Umsatz generieren kannst? Außerdem erhöhst du mit dem Schalten von Google Shopping Ads auch deine Reichweite! In diesem Beitrag erfährst du, wie du Google Shopping nutzen kannst, wenn du bereits einen Shopware 6 Shop betreibst. Generell verraten wir dir in unserem Shopware Google Shopping Guide alles, was du wissen musst für den Start mit der Online-Shopping-Plattform von Google.

Lesezeit 7 min

Diese Themen greifen wir in diesem Artikel auf:
  1. Was ist Google Shopping?
  2. Google Shopping in Shopware 6 integrieren
  3. Voraussetzungen für die Integration von Google Shopping in Shopware
  4. Schritt-für-Schritt-Anleitung
  5. Wird ein Shopware-Plugin für Google Shopping benötigt?
  6. Die Kosten von Google Shopping
  7. Die Vorteile von Google Shopping
  8. Erfolgsmessung
  9. Verschiedene Strategien für Google Shopping Ads
  10. Kostenlose Produkteinträge im Google Shopping Tab
  11. Was ist für den Google Shopping Feed wichtig?
  12. Unser Fazit
  13. FAQ rund um Google Shopping
    1. Was ist eine Google Shopping Kampagne überhaupt?
    2. Wo erscheinen Google Shopping Anzeigen?
    3. Wo finde ich das Google Merchant Center
    4. Was ist ein Vorteil von Shopping Anzeigen?
    5. Wann musst du eine Shopping Anzeige bezahlen?
    6. Sind Google Shopping Kampagnen sinnvoll?

Was ist Google Shopping?

Bestimmt ist dir Google Shopping schon ein mal über den Weg gelaufen, wenn du die Suchmaschine Google genutzt hast. Wenn du nämlich nach Produkten suchst, werden dir in der Regel direkt in den Suchergebnissen Produkte und Details wie Preise angezeigt. Im Prinzip sehen diese Suchergebnisse schon aus wie ein kleiner Ausschnitt aus einem Onlineshop. Dies sind jedoch alles Produkte, die es in anderen Onlineshops gibt. Denn Google hat keinen eignen Onlineshop. Vielmehr kann Google Shopping von Shopbesitzern genutzt werden, um ihre Produkte direkt in der Suchmaschine zu bewerben. Über das sogenannte „Google AdWords“-System in Kombination mit dem Google Merchant Center ist das möglich. So kannst du einfach deine Daten bei Google einreichen und eine Anzeige für die Produkte buchen, um direkt in den Produktboxen bei Google angezeigt zu werden.

Google Shopping in Shopware 6 integrieren

Mit wenigen Klicks kannst du Google Shopping direkt mit deinem Shopware Shop verknüpfen. Dafür musst du zwei Voraussetzungen erfüllen und kannst dann Schritt für Schritt die Verknüpfung erstellen. Wie du dabei vorgehen kannst, erfährst du in den nächsten Abschnitten.

Die Voraussetzungen für die Integration von Google Shopping in Shopware

Um Google Shopping in Kombination mit deinem Shopware Shop nutzen zu können, benötigst du einen Google AdWords und einen Google Merchant Account. Mit dem Google Merchant Center kannst du deine Produkte verwalten und alle Einstellungen vornehmen. Der Google AdWords Account ist für die Finanzierung deiner Google Shopping Ads notwendig.

Dein Google Ad Konto kannst du einfach hier anlegen: Dein Google Ad Konto. Dort kannst du dann alle Google Shopping Kampagnen steuern und erstellen. Dies gilt auch für Such-, Display- und andere Kampagnentypen. Deinen Account beim Google Merchant Center kannst du hier anlegen: Dein Google Merchant Center Account. Im Center kannst du dann alle Daten über deine Produkte verwalten. Hieraus werden die Daten dann einfach an dein Google Ads Konto übertragen. Dafür musst du jedoch beide Konten noch verbinden. Im Google Merchant Center findest du in deinem Konto ein kleines Zahnrädchen, unter dem du den Punkt „Verknüpfte Konten“ anklicken musst. Anschließend wählst du „Konto verknüpfen“ aus und kannst deine Kundennummer des Google Ads Kontos eingeben. Diese Nummer ist zehn-stellig und befindet sich im Kopfbereich deines Accounts. In deinem Ads Konto musst du die Anfrage dann nur noch über Tools und Einstellungen - Verknüpfte Konten - Google Merchant Center bestätigen und dann sind beide Konten verknüpft.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Google Shopping Feed mit Shopware 6 einrichten

Nun geht es darum, wie du die Produkte aus deinem Shopware Shop in das Google Merchant Center bringen kannst, damit du anschließend Google Shopping Kampagnen erstellen kannst. Dafür musst du deinen Shopware Shop aufrufen und dann die nachfolgenden Schritte abarbeiten:

1.  Administration in Shopware 6:

Für den ersten Schritt der Google Shopping Einrichtung musst du die Administration in deinem Shop aufrufen und dort dynamische Produktgruppen erstellen. Diese dynamischen Produktgruppen erstellst du mit Attributen, die für dich wichtig sind. Beispielsweise solltest du für Google Shopping nur aktive Produkte nutzen. Du findest die Produkte unter „Kataloge - Dynamische Produktgruppen“.

2. Verkaufskanal anlegen:

Nun musst du einen neuen Verkaufskanal anlegen mit der Option „Produktvergleich“. Dann wählst du noch ein passendes Template aus. Hier solltest du das Template „Google Shopping (XML)“ finden, das sich dafür natürlich bestens eignet. So können alle relevanten Einstellungen für den Gebrauch von Google Shopping direkt getroffen werden.

3. Weitere Einstellungen treffen:

Nun kannst du noch weitere Details auswählen. Zum Beispiel welcher Link von Google Shopping genutzt werden soll. Dafür kommt vermutlich der Link zu deinem Hauptshop infrage.

4. Den Verkaufskanal aktivieren:

Hast du alle Einstellungen getroffen und offene Felder gefüllt, kannst du deinen neuen Verkaufskanal aktivieren.

5. Google Merchant Center aufrufen:

Nun musst du natürlich noch deine Google Accounts mit deinem Shopware Shop verknüpfen. Da du schon zuvor deinen Account bei AdWords und deinen Account des Merchant Center verknüpft hast, musst du nun noch den Google Shopping Feed erstellen. Das kannst du im Google Merchant Center unter „Artikel“ und dann „Feeds“. Hier gibst du einen Namen für den Feed an und wählst zudem „Geplanter Abruf“ aus. Weiterhin musst du einen Namen für den Export angeben, die Zeitzone ergänzen und die Datei-URL angeben. Die Datei-URL kannst du in Shopware finden (über den Export zum Dateinamen oder zum Blitz-Symbol).

6. Hochgeladenen Feed aufrufen:

Im nächsten Schritt öffnest du noch ein Mal den Punkt „Feed“ und öffnest dort den hochgeladenen Feed. Klicke auf das Symbol mit den drei Punkten und klicke über „Option“ auf den Button „Jetzt abrufen“, um deine eingestellte Datei zu verarbeiten und abzurufen.  Jetzt kannst du schauen, ob alles so funktioniert hast, wie du es dir vorgestellt hasst, wenn du den Feed erneut aufrufst und schaust, ob dabei Fehler entstanden sind.

Wenn du schon ein Google Konto hast und die Schritt-für Schritt-Anleitung noch mal bildlich erklärt bekommen möchtest, kannst du dieses Video nutzen, um zu erfahren, wie du Google Shopping in deinen Shopware 6 Shop integrieren kannst. Ein Google Ads Konto kannst du aber auch noch später direkt aus Shopware heraus erstellen.

 

 
YouTube Video von Shopware Shopping Ads

 

Wird ein Shopware-Plugin für Google Shopping benötigt?

Ein Plugin wird für Google Shopping nicht zwingend notwendig. Der Schritt-für-Schritt-Anleitung kannst du entnehmen, wie du Google Shopping für deinen Shopware 6 Shop nutzen kannst. Dennoch findest du im Shopware Store, dem offiziellen Onlineshop von Shopware für Erweiterungen, einige Plugins, die dir eventuell das Leben erleichtern können. Das hängt natürlich immer ganz davon ab, wie deine Ausgangslage ist, ob du dich auch so zurecht findest, dir externe Unterstützung suchst oder es mit der Hilfe eines Plugins versuchen möchtest.

Im Shopware Store findest du beispielsweise Plugins, mit dem dir die Einrichtung erleichtert wird und du die Artikeldaten extra für Google Shopping besser pflegen kannst. Unbedingt notwendig für deinen Erfolg mit Google Shopping ist ein Plugin also nicht.

Die Kosten von Google Shopping

Wenn du Google Shopping effektiv nutzen möchtest, ist dies nicht ohne monetären Einsatz möglich. Denn du erstellst Kampagnen und nur die Anzeigen mit dem höchsten Gebot werden schließlich in den Google Suchergebnissen ausgespielt. Wie hoch die Kosten sind, können wir also nicht pauschal definieren. Das ist ganz abhängig von deiner Branche und deinem Produkt. Aber schlussendlich entscheidest du selbst, wie viel dir eine Anzeige wert ist und musst so nicht unerwartet viel zahlen. Da du dein Budget bzw. dein finanzielles Schmerzlimit pro Tag bei Google festlegen kannst. Wird diese Grenze bei deinen Anzeigen an einem Tag erreicht, wird deine Kampagne für den restlichen Tag einfach abgeschaltet.

Die Vorteile von Google Shopping

Wenn du bisher noch nicht von Google Shopping überzeugt bist, dann hilft dir bestimmt unsere Zusammenstellung der Vorteile der Google Shopping-Plattform. Die Google Shopping Ads sind mittlerweile einfach ein sehr gutes Tool für alle Onlineshop-Besitzer und Online-Marketer mehr Umsatz und Reichweite zu erzielen. Wie du im Detail von Google Shopping Ads profitieren kannst, erfährst du in den nächsten Abschnitten:

 

1. Erhöhung der Reichweite

Google Shopping ist eine vielversprechende Möglichkeit, die Reichweite deiner Produkte zu erhöhen und auch Personen anzuzeigen, die deinen Onlineshop bisher noch nicht kennen. Außerdem werden bei einer Kampagne von Google auch weitere Keywords ausgewählt, die synonym oder verwandt sind. So musst du deine Kampagnen auch nicht auf jedes einzelne Keyword optimieren.

2. Bildanzeigen kommen gut an

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Bildanzeigen bei Google bei Suchenden gut ankommen. Sie klicken vor allem dann auf eine Anzeige, wenn sie wirklich eine Kaufabsicht haben. Textanzeigen implizieren nicht immer, dass ein Kunde auch einen Kauf beabsichtigt, weil er sich vielleicht auch nur informieren möchte. Zudem weiß er vor dem Klick nicht, wie das Produkt aussieht. Im schlimmsten Fall gefällt ihm gar nicht, was er sieht und er klickt direkt wieder weg

3. Direkt auf der ersten Seite

Wenn deine Anzeige das höchste Gebot darstellt und deine Kampagne schlussfolgernd ausgestrahlt wird, dann sind deine Produkte direkt auch der ersten Seite der Suchergebnisse vertreten. Was du sonst mit aufwendigem SEO machst (auf das du dennoch nicht verzichten solltest), kannst du dir so in gewissen Maßen „erkaufen“. Natürlich musst du immer bedenken, dass dies eine kurzweilige Investition ist. Wenn du immer auf der ersten Seite stehen möchtest, musst du mehr Geld investieren oder auf organisches SEO setzen. Dennoch sind Google Shopping Ads natürlich ein super Boost!

4. Du kannst Google Shopping ganz einfach mit Shopware kombinieren

Wie du gerade gelesen hast, kannst du Google Shopping ganz einfach integrieren, wenn du bereits einen Shopware Onlineshop hast. So kannst du noch besser auf deinen Onlineshop aufmerksam machen, ohne viel Aufwand. Und wenn du doch Hilfe benötigst bei der Integration von Google Shopping mit Shopware 6 stehen wir dir als Experten gerne mit Rat und Tat zur Seite!

5. Einfache Handhabung

Außerdem ist ein weiterer Vorteil, dass die Erstellung von Kampagnen für Bildanzeigen kaum Aufwand ist. Im Gegensatz zu den Textanzeigen bei Google musst du nicht mal Keywords heraussuchen. Dies übernimmt Google für dich! Anhand deines Produktdaten-Feeds überlegt sich Google, welche Begriffe für deine Anzeige relevant sind.

Natürlich gibt es auch immer ein paar Nachteile, die du für dich selbst bewerten müssen. Unserer Meinung nach sind diese vergleichsweise gering. Zumindest sollten die Nachteile dich nicht abhalten, Google Shopping Ads ein Mal auszuprobieren. So kannst du am besten herausfinden, ob sich diese Art von Marketing für dich lohnt. Folgende Nachteile können Google Shopping Ads haben:

  • Bei Google Shopping hast du natürlich auch Konkurrenz. Je nach Produkt und Nische kann die Konkurrenz hoch sein.
  • Bist du in einem Markt tätig, indem es viele Konkurrenten gibt, werden auch deine Google Shopping Ads teurer
  • Dass du keine eigenen Keywords auswählen kannst, kann mitunter natürlich auch ein Nachteil sein
  • Bei Änderungen im Google Algorithmus kann es zu Auswirkungen auf deine Anzeigen kommen, auf die du reagieren muss

Die Erfolgsmessung deiner Google Shopping Anzeigen

Hast du deine ersten Google Shopping Anzeigen erstellt, möchtest du sicherlich im nächsten Schritt auch herausfinden, ob die Anzeigen erfolgreich waren. Denn so kannst du überprüfen, was schon gut lief und was bisher nicht das Ergebnis erzielt hat, welches du dir gewünscht hast. Um den Erfolg deiner Google Shopping Anzeigen festzustellen, kannst du Hilfsmittel von Google nutzen, die komplett kostenlos sind.

Wichtige Google Tools für deine Erfolgsmessung in der Übersicht:

Für alle Trackingmethoden von Google benötigst du ebenfalls einen normalen Google Account für dein Unternehmen. Diesen solltest du aber bereits besitzen, wenn du Google Shopping mit deinem Shopware 6 Shop verwendest. Du kannst dann für deinen Webshop auch die Google Search Console einrichten. Denn mit ihr kannst du deinen Shop gut überwachen und Verbesserungspotenziale entdecken. Schaue beispielsweise, ob Google alle wichtigen Seiten deines Shops indexiert hat, indem du die Search Console nutzt. Außerdem kannst du die Rankings in Google herausfinden, technische Probleme identifizieren, Sitemaps verwalten und schauen, wie deine Seite hinsichtlich Ladezeiten etc. performt. Wenn du mehr Details über die Transaktionen in deinem Onlineshop herausfinden möchtest, benötigst du den Google Tag Manager, das Enhanced E-Commerce Tracking und Google Analytics. Was es damit auf sich hat, haben wir schon ausführlicher in einem weiteren Beitrag behandelt. Lese dir einfach das Kapitel „Enhanced E-Commerce Tracking mit Google Analytics“ in unserem Beitrag „Google Analytics 4: Darum lohnt sich die Umstellung auf GA4“ durch.

Mit dem Conversion Tracking für Google Ads kannst du alle Details über deine Anzeigen herausfinden. Zur Einrichtung deines Conversion Trackings musst du ein Ziel festlegen, welches dir bei deinen Anzeigen wichtig ist. Dies kann unter anderem sein, eine bestimmte Anzahl von Verkäufen oder Anmeldungen zu erreichen. Daraufhin wird Google einen Tracking-Code generieren, den du einfach auf deiner Website einbinden kannst, um das Nutzerverhalten nach dem Klicken auf deine Anzeige zu tracken. Beim Erreichen der gewünschten Handlung wird dies in Google Ads erfasst. So kannst du ganz einfach die Performance deiner Ads kontrollieren.

Verschiedene Strategien für Google Shopping Ads

Deine Anzeigen mit Google Shopping kannst du auch nach verschiedenen Gebotsstrategien ausrollen. Google bietet dir dafür automatisierte Gebotsstrategien, die du einfach bei dir implementieren kannst. Du hast die Wahl zwischen der Gebotsstrategie „Cost-Per-Acquisition“ (CPA) und der „return on ad spend“ (ROAS). Bei der Gebotsstrategie CPA werden Gebote auf Anzeigengruppenebene angepasst. So sollen möglichst viele Conversions zu von dir festgelegten Kosten pro Konversion erreicht werden. Dabei werden historische Daten genutzt und auch das Nutzerverhalten auf deiner Webseite analysiert. So kann die Anzeige immer wieder optimiert werden und das bestmögliche Ergebnis erzielen. Trotzdem musst du hier zwischendurch selber Anpassungen vornehmen und realistische CPA-Ziele festlegen. Die automatisierte Strategie ROAS basiert auf dem maximalen Outcome deiner Werbeausgaben. Hier soll also der maximale Umsatz erzielt werden. Die Gebotsstrategie nutzt ebenfalls historische Daten, aber auch Echtzeit-Informationen.

Kostenlose Produkteinträge im Google Shopping Tab

Eine weitere Möglichkeit, mit deinen Produkten mehr Reichweite zu generieren, ist der sogenannte Google Shopping Tab. Suchen Nutzer ein Produkt in der Google Suchmaschine, können Sie direkt in den Google Shopping Tab wechseln, um nur Produkte zu finden. Hier besteht auch die Option, direkt nach Merkmalen zu filtern. Deine Produkte kannst du Googlenutzern dort auch präsentieren und das sogar komplett kostenlos! Dafür brauchst du nur deinen Google Merchant Center Account und hast dort die Option, dich für die kostenlosen Produkteinträge anzumelden. Dafür musst du dann auch deinen Produktfeed einmal synchronisieren.

 

Die Vorteile, die du mit dem Google Shopping Tab hast:
  • Kostenloses Marketing und Branding
  • Höhere Reichweite
  • Potenzielle Kunden entdecken deinen Onlineshop
  • Möglichkeit, mehr Umsatz zu generieren, wenn sich Traffic erhöht
  • Im Google Merchant Center können die Klicks, die durch die kostenlosen Produkteinträge generiert wurden, genau verfolgt werden

Übrigens: Es gibt auch eine Shopware Integration für Shopping Ads mit Google. So kannst du deinen Google Merchant Account direkt mit Shopware verknüpfen und alle deine Produkte aus Shopware heraus an Google übertragen.

Was ist für den Google Shopping Feed wichtig?

Wenn du erfolgreich mit deinen Produkten auf der Google Shopping-Plattform sein möchtest, dann solltest du ein paar Aspekte bei der Umsetzung beachten. So solltest du unbedingt optimieren, dass:

  • deine Produktbilder hochwertig und ansprechend sind. Am besten stellst du Bilder aus verschiedenen Blickwinkeln ein, damit Nutzer das Produkt ausgiebig begutachten können
  • alle Informationen zum Produkt angegeben sind. Dazu gehören beispielsweise der Titel, die Beschreibung, Marke, Verfügbarkeit, Preis, Farbe und so weiter.
  • die Kategorien richtig eingestellt sind. Du musst bei Google deine Produkte in die Google Product Taxonomy-Kategorien einsortieren.
  • du eine eindeutige Product-ID angibst.
  • du die Regionen festlegst, in denen das Produkt gekauft werden kann.
  • es einen Verkaufskanal gibt, über den du die Produkte verkaufst.
  • die Datenaktualisierung an, damit die Daten auch immer richtig übertragen werden, falls es Änderungen gibt.

Unser Fazit

Insgesamt ist die Anbindung des Shopware Shops zu Google Shopping für alle Shopbetreiber eine tolle Möglichkeit, mehr Kunden zu erreichen. Wenn du weißt, wie es geht, ist es auch gar nicht schwer einen Produktfeed für Google zu erstellen. Die Erstellung von Anzeigen für Google ist relativ einfach und mit einer automatisierten Gebotsstrategie musst du eigentlich nur noch die Performance überprüfen und kleine Veränderungen vornehmen. Der Erfolg der Anzeigen ist zwar kostenpflichtig, kann aber über ein Tagesbudget reguliert werden. Insgesamt sind wir uns sicher, dass es sich für dich lohnt, Google Shopping eine Chance zu geben! Gerne helfen wir dir bei der Einrichtung, wenn du noch Fragen hast. Auch so stehen wir dir mit unseren Support- und Monitoring-Paketen mit Rat und Tat zur Seite, um deinen Onlineshop noch besser zu machen. Solltest du einen neuen Shop benötigen, können wir auch ein Onlineshop von Grund auf für dich erstellen.

FAQ rund um Google Shopping

Willst du mehr weitere Informationen über die Verwendung von Shopware in Verbindung mit Google Shopping erfahren? Dann bist du hier bei unserem FAQ richtig! Wir beantworten wir dir alle Fragen, die rund um das Thema "Google Shopping Ads mit Shopware“ bisher in unserem Beitrag noch nicht oder noch nicht ausführlich genug erklärt wurden. Solltest du im Anschluss immer noch Fragen haben, die wir nicht klären konnten, kannst du dich auch gerne bei uns über unser Kontaktformular oder einfach telefonisch melden. Wir freuen uns, dir bei jedem Anliegen behilflich zu sein.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Erfolg von Google Shopping-Kampagnen von verschiedenen Faktoren abhängt, einschließlich der Qualität deiner Produktbilder und -beschreibungen, der Struktur Ihrer Kampagnen, der Relevanz Ihrer Keywords und Gebote sowie deiner Fähigkeit, die Kampagnen zu optimieren.

Ja, Google Shopping-Kampagnen können für viele Online-Händler sinnvoll sein. Wir zeigen dir, warum Google Shopping-Kampagnen oft eine effektive Marketingstrategie darstellen:

  • Was ist eine Google Shopping Kampagne überhaupt?
     

    Eine Google Shopping Kampagne ist eine Art von Werbekampagne, die du in Google schalten kannst. Mit dieser Art der Kampagne kannst du deine Produkte aus deinem Onlineshop noch mal auf einer anderen Plattform präsentieren. Wenn du eine solche Google Shopping Kampagne schaltest, dann enthält die ausgestrahlte Anzeige in Google ein Produktbild, weitere Informationen zum Produkt sowie den Preis. Mit einer solchen Kampagne kannst du deine Reichweite steigern und mehr Umsatz generieren. Natürlich ist dafür auch ein finanzielles Budget notwendig. Die Kampagnen kannst du nicht kostenlos erfolgreich laufen lassen. Die Google Shopping Kampagne kannst du in einem Google-Ads-Konto anlegen. Wie das alles genau funktioniert, findest du in unserem Beitrag in der Schritt-für-Schritt-Anleitung.

  • Wo erscheinen Google Shopping Anzeigen?
     

    Die Google Shopping Anzeigen findest du in den Suchergebnissen von Google. Sie werden aber auch auf der Google Shopping Plattform dargestellt. Sucht ein Nutzer ein bestimmtes Produkt in der Suchmaschine Google, dann werden auch Produkte aus verschiedenen Onlineshops in Form der Google Shopping Anzeige präsentiert. Du kannst, wenn du einen Shopware Shop hast, deine Produktinformationen direkt an Google übermitteln. So können alle Infos direkt aus Shopware in deiner Kampagne genutzt werden.

    Hier siehst du ein Beispiel aus den Google Suchergebnissen, wie die Google Shopping Ads bei der Suche nach "Sneaker kaufen" dargestellt werden. Sie befinden sich auf der linken Seite und werden mit "gesponsert" markiert.

    Google Suchergebnisse zum Thema Sneaker

    (Erstellt: 15.03.2023; 16:58 Uhr)

  • Wo finde ich das Google Merchant Center?
     

    Das Google Merchant Center ist der Ausgangspunkt für deine Google Shopping Ads Aktivitäten. Du nutzt das Center beispielsweise, um deine Produktdaten hochzuladen und sie auch später zu verwalten. Für eine bessere Organisation und Bewerbung deiner Produkte kannst du im Google Merchant Center auch eigene Produktvarianten, Labels und Attribute anlegen. Wichtige Informationen bezüglich Versand, Steuern und Rückgabe lassen sich ebenfalls hinterlegen.

    Hier kannst du dich einfach beim Google Merchant Center online anmelden.

  • Was ist ein Vorteil von Shopping Anzeigen?
     

    Ein Vorteil von Shopping-Anzeigen, insbesondere im Zusammenhang mit Google Shopping, besteht darin, dass sie Händlern die Möglichkeit bieten, ihre Produkte einem breiten Publikum zu präsentieren und potenzielle Kunden anzusprechen.

    Durch das Schalten von Shopping-Anzeigen auf Google können Händler ihre Produkte in den Suchergebnissen präsentieren, wenn Benutzer nach spezifischen Produkten suchen. Dies ermöglicht es potenziellen Kunden, verschiedene Produkte miteinander zu vergleichen und die für sie beste Option auszuwählen. Der Produktvergleich ist ein wichtiger Aspekt des Kaufprozesses, da Kunden die Möglichkeit haben, Preise, Funktionen und Bewertungen direkt auf einen Blick zu sehen.

    Ein weiterer Vorteil von Google Shopping ist der Produktexport. Durch die Integration von Google Merchant Center können Händler ihre Produktkataloge hochladen und mit Google verknüpfen. Dadurch können die Produkte in den Google Shopping-Ergebnissen angezeigt werden, sodass sie von einer breiten Nutzerbasis entdeckt werden können. Dies eröffnet Händlern die Möglichkeit, ihre Reichweite zu erhöhen und potenziell mehr Kunden zu erreichen.

    Die Produktsuche ist ein zentraler Bestandteil des Einkaufserlebnisses für Verbraucher, und Google Shopping ermöglicht es Händlern, in dieser Suche präsent zu sein. Wenn ein Benutzer nach einem bestimmten Produkt sucht, werden ihm relevante Shopping-Anzeigen angezeigt, die Bilder, Preise und andere relevante Informationen enthalten. Dies bietet Händlern eine wertvolle Gelegenheit, die Aufmerksamkeit der Benutzer auf ihre Produkte zu lenken und potenzielle Kunden auf ihre Website oder ihren Online-Shop zu führen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Vorteil von Shopping-Anzeigen, insbesondere auf Google Shopping, für Händler darin besteht, ihre Produkte durch Produktvergleiche, Produktexporte und gezielte Produktsuchen einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Dadurch können Händler ihre Reichweite erhöhen, potenzielle Kunden ansprechen und letztendlich ihren Umsatz steigern.

  • Wann musst du eine Shopping Anzeige bezahlen?
     

    Bei Shopping-Anzeigen wird in der Regel nach dem Klickprinzip abgerechnet. Das bedeutet, dass der Händler nur dann für die Anzeige bezahlen muss, wenn ein potenzieller Kunde tatsächlich auf die Anzeige klickt und auf die Website des Händlers weitergeleitet wird.

    Die Kosten für eine Shopping-Anzeige können je nach Wettbewerb und Gebotshöhe variieren. Händler können ein Tagesbudget festlegen, um sicherzustellen, dass ihre Ausgaben im Rahmen bleiben. Die genauen Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise der Relevanz der Anzeige für die Suchanfrage, dem Gebot des Händlers und der Qualität der Landingpage.

    Um die Anzeigenkosten zu steuern, können Händler ihre Kampagnen und Anzeigen nach Produktgruppen konfigurieren. Produktgruppen können basierend auf bestimmten Kriterien wie Produkttyp, Marke, Preisspanne oder anderen Merkmalen erstellt werden. Durch die Segmentierung nach Produktgruppen können Händler gezieltere Gebote abgeben und ihr Budget effizienter verwalten.

    Eine weitere wichtige Komponente bei der Abrechnung von Shopping-Anzeigen ist die Steuerberechnung. Abhängig von der geografischen Lage des Kunden und den geltenden Steuervorschriften kann es erforderlich sein, Steuern auf den Kaufbetrag zu berechnen und diese an die entsprechenden Behörden abzuführen. Die genaue Konfiguration und Handhabung der Steuerberechnung kann je nach Land und individuellen Geschäftsanforderungen variieren.

    Insgesamt müssen Händler für Shopping-Anzeigen bezahlen, wenn ein Klick auf die Anzeige erfolgt. Durch die Konfiguration nach Produktgruppen und die effektive Steuerberechnung können Händler ihre Ausgaben kontrollieren und ihre Werbekampagnen optimieren.

  • Sind Google Shopping Kampagnen sinnvoll?
     

    Ja, Google Shopping-Kampagnen können für viele Online-Händler sinnvoll sein. Wir zeigen dir, warum Google Shopping-Kampagnen oft eine effektive Marketingstrategie darstellen:
     

    • Visuelle Anzeigen: Google Shopping-Anzeigen zeigen Produktbilder, Preise und Markennamen direkt in den Suchergebnissen an. Dies ermöglicht es potenziellen Kunden, Produkte visuell zu vergleichen, bevor sie auf eine Website klicken.
    • Zielgruppen: Google Shopping ermöglicht es Händlern, ihre Anzeigen gezielt an Nutzer auszuliefern, die aktiv nach angebotenen Produkten suchen. Das kann dazu führen, dass deine Anzeigen für relevante Suchanfragen angezeigt werden.
    • Höhere Conversion-Rate: Da Nutzer bereits visuelle Informationen und Preise sehen, bevor sie auf eine Anzeige klicken, sind die Conversion-Raten bei Google Shopping-Anzeigen oft höher im Vergleich zu reinen Textanzeigen.
    • Wettbewerbsvorteil: Mit ansprechenden Produktbildern und relevanten Informationen können Sie sich von Mitbewerbern abheben und die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen.

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Meike
Meike
vom 22.03.2023

Hallo, mein Name ist Meike. Ich betreue das EXWE Backoffice und bin für unsere Social-Media Kanäle zuständig. All unsere Artikel sollen dir das Leben erleichtern und eine Entscheidungshilfe sein. Trotzdem kann es mal vorkommen, dass etwas unklar bleibt, daher: Wenn du Fragen zu diesem Artikel hast erreichst du mich ganz einfach unter +49 231 93149827

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