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SEA & PPC Accounts erfolgreich erstellen & optimieren

SEA & PPC Accounts erfolgreich erstellen & optimieren - Der ultimative Step-by-Step Guide für Onlineshops

Search Engine Advertising (SEA) ist für Online Shops egal aus welcher Branche ein absolutes Muss. Nirgendwo sonst sind die Umsatz- & Skalierungshebel so hoch wie in diesem Channel. Aber woher weiß ich, wie gut mein GoogleAds Account ist? Wird das volle Potenzial meines Produktportfolios genutzt oder bleib ich hinter meinen Möglichkeiten? Dieser Artikel liefert Antworten.

1. Deine Produkte

Bevor du dich durch irgendwelche Google Accounts & Interfaces klickst, empfehlen wir dir immer bei deinen Produkten zu starten. Prinzipiell gilt folgende Regel je höher deine Gewinnmarge & je höher dein durchschnittlicher Warenkorb-Wert, desto besser eignet sich dein Produktportfolio für Search Engine Advertising. Oft betreuen wir Online Shops mit mehr als 5000 Produkten. Das bei diesen 5000 Produkten leider nicht nur Cash Cows dabei sind ist klar, deswegen klick dich doch einfach mal mit offenen Augen durch deine Produktkategorien. Hier mal ein paar Beispielfragen, die du dir stellen musst.

  • Möchtest du echt 30 Cent für einen Klick auf einen Satz Schrauben mit einem Verkaufspreis von 2,00 € bezahlen?

  • Möchtest du echt 800,00 € am Tag für das Bewerben eines Lieferanten ausgeben, der dir eine Gewinnmarge von 5% bietet?

Adaptiere diese Fragen auf dein Produktportfolio und schließ diese Produkte über Custom Label oder direkt innerhalb deiner SEA-Kampagnen aus.

2. Deine Produkt-Preise

Als Online Shop setzt du zunächst eine Google Shopping Kampagne auf. Hierfür benötigst du einen Produktdatenfeed. In diesem Feed werden alle wichtigen Informationen zu deinen Produkten an Google übergeben. Eine extrem wichtige Information neben dem Titel, der Marke & dem Produktbild, ist der “Verkaufspreis” deiner Produkte. Google Shopping ist eine Preissuchmaschine und was lieben Preissuchmaschinen? Genau, günstige Preise. Nicht falsch verstehen, damit raten wir dir nicht deine komplette Preispoltik über Bord zu werfen aber oft helfen ein paar kleine Anpassungen in die ein oder andere Richtung, um bei Shopping erfolgreicher zu sein. Good-to-know: Google belohnt, den günstigsten Preis mit massig Reichweite.

Woher weiß ich das meine Preise nicht konkurrenzfähig oder zu günstig sind?

Ganz einfach, die Antwort darauf findest du in deinem Google Merchant Center. Öffne deinen Merchant Center und navigiere dich über den Reiter “Wachstum” auf den Tab “Wettbewerbsfähigkeit des Preises”. Hier sammelt Google Preisdaten der Konkurrenz und verknüpft sie mit den Verkaufspreisen aus deinem Produktdatenfeed. Betrachte die Tabelle und stelle dir beim Setzen der Filter folgende Fragen.

  • Bei welchen Produkten bin ich viel zu günstig und kann den Preis nach oben korrigieren? Exportiere dir diese Artikel und erhöhe deine Preise in deiner Warenwirtschaft.

  • Bei welche Produkten bin ich nur etwas teurer als meine Konkurrenz und kann den Preis leicht nach unten korrigieren? Exportiere dir diese Artikel und senke deine Preise in deiner Warenwirtschaft.

  • Bei welchen Produkten bin ich viel zu teuer und kann preislich nie im Leben mithalten? Exportiere dir diese Artikel, label sie und schließe sie in deinen Kampagnen aus.

Der alles entscheidende Wert ist hier die “Aktuelle Differenz zwischen Benchmark & Preis”. Der Wert sagt lt. Google folgendes aus:

“Die aktuelle Differenz zwischen Benchmark & Preis ist der prozentuale Unterschied zwischen Ihrem aktuellen Preis und dem aktuellen durchschnittlichen Vergleichspreis (nach Klicks gewichtet)”

3. Google Shopping Struktur

Die Kampagnenstruktur ist sowohl bei Google Shopping als auch bei bei den Google Suchanzeigen ein zentraler Faktor für den Erfolg und die Rentabilität deiner Kampagnen. Granulare Strukturen sorgen für Transparenz wodurch sich Kosten- & Umsatztreiber leicht identifizieren & ggf. eliminieren oder fördern lassen. Hier mal ein Beispiel für eine mögliche Google Shopping Struktur. Oft macht es Sinn seine Kampagnen nach Margenhöhen und Lieferanten aufzusplitten. In einer klassischen Shopping Kampagne hat das den Vorteil, dass du ROAS Ziele auf Anzeigengruppenebene bspw. nach Lieferant festlegen kannst. In einer Smart Shopping Kampagne sorgt der Split schlichtweg für mehr Transparenz und bietet die Möglichkeit unrentable Produktgruppen und Produkte leichter auszusortieren.

4. Google Suchanzeigen Struktur

Deine Shopping Kampagne läuft und liefert dir regelmäßige Sales zu einer guten Kosten-Umsatzrelation? Top, dann solltest du jetzt anfangen Suchanzeigen Kampagnen zu erstellen oder neue hinzuzufügen. Prinzipiell ist es ratsam, dass die Suchkampagnen deine Shopstruktur widerspiegeln. Sprich, wenn deine Hauptkategorie “Herren” ist und die Unterkategorie “Nike Herren Tshirts” heißt und du das Ganze an Nutzer in Deutschland ausspielst, dann nenn doch auch einfach deine Kampagne so. Also….

  • Kampagnenname: DE > GSN > Herren (GSN steht für Google Suchnetzwerk)

  • Anzeigengruppenname: DE > GSN > Herren > Nike Herren Tshirts

Solltest du mit einem recht kleinen Budget arbeiten und bist dadurch nicht in der Lage dein komplettes Produktportfolio in der Suche abzudecken, dann arbeite bspw. mit Topseller Kampagnen um gute Resultate zu erzielen. Schau dir bspw. in Google Analytics an welche Produkte über deine Shopping Kampagne oder deine anderen digitalen Channel oft verkauft werden und pusche sie zusätzlich über die Suchkampagnen.

5. Retargeting

Super, du kaufst jetzt verkaufsfördernde Klicks auf deine Produkte über Google-Shopping & die Google-Suchkampagnen ein.

Nun muss man wissen, dass die durchschnittliche Conversion-Rate im E-Commerce bei rund 2,81 % liegt ( Quelle: Wordstream ). Sprich, wenn du 100 User auf deine Seite über Google Ads lockst, kaufen im Durchschnitt 2,81 davon auch ein Produkt. Nur was ist mit den restlichen 97,19 Usern die nicht gekauft haben? Hier kommt das dynamische Retargeting als Fangnetz für verlorene Kunden ins Spiel. Mit Retargeting kannst du deinen Kunden innerhalb des Google Display Netzwerks deine Produkte erneut präsentieren.

Dabei ist folgendes zu beachten:

1. Trenne Google Search- & Shopping Kampagnen von den Displaykampagnen auf Kontoebene

2. Schließe in deinen Retargeting Zielgruppen User, die nicht länger als 5 Sekunden auf deiner Seite waren aus

3. Separiere unterschiedliche Cookie-Laufzeiten in deinen Retargeting-Listen von einander

Es gibt auch andere sehr performante Anbieter von alternativen Retargeting-Lösungen, falls du mit den Zahlen aus dem Google-Displaynetzwerk nicht zufrieden bist. Gerne auditieren wir deine bestehenden Google Display Kampagnen und empfehlen dir ggf. einen alternativen Anbieter. Meld dich hierzu einfach unter der [email protected] E-Mail-Adresse.

Fazit: Jetzt hast du eine gute Basis geschaffen um mit SEA erfolgreich zu sein. Natürlich gibt es im SEA noch tausende von Stellschrauben die man drücken, verschieben, arretieren kann. Wir übernehmen das by-the-way gerne für dich ;-) Richte deine Anfrage an [email protected]

PROFESSIONELLES SEA MANAGEMENT

PS: Falls du Hilfe bei der Optimierung deines ROAS oder bei der Skalierung deiner Umsätze benötigst meld dich gerne bei uns. Wir lieben es GoogleAds & MicrosoftAds Accounts von Online Shops zu optimieren und machen den ganzen Tag nichts anderes. Unter der E-Mail Adresse hier kannst du dich mit einer individuellen Anfrage zu unseren SEA-Dienstleistungen gerne bei uns melden [email protected] Cheers EXWE Alles weitere findest du im Bereich Performance Marketing.

Lisa Schulz
Lisa Schulz
vom 18.01.21 um 15:21

Hallo, mein Name ist Lisa. Ich betreue das EXWE Backoffice und bin für unsere Social-Media Kanäle zuständig. All unsere Artikel sollen dir das Leben erleichtern und eine Entscheidungshilfe sein. Trotzdem kann es mal vorkommen, dass etwas unklar bleibt, daher: Wenn du Fragen zu diesem Artikel hast erreichst du mich ganz einfach unter +49 231 93149827




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