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Was kostet die Entwicklung einer Individualsoftware?

Die Frage nach den Kosten wird bei der Planung einer Individualsoftware meist zu Anfang gestellt, jedoch lässt sich dies nicht bereits zu Beginn beantworten. Denn viele Faktoren spielen in die Berechnung mit ein. Erst wenn diese von dir und deinem Team festgelegt wurden, lässt sich die Höhe der Aufwendungen ungefähr abschätzen. Welche Faktoren du vorher bestimmen solltest und wie sich Kosten einer Individualsoftware berechnen lassen, wollen wir in diesem Beitrag aufschlüsseln.

Lesezeit 3 min

Das erwartet dich in diesem Artikel
  1. Welche Kostenfaktoren gibt es bei der Entwicklung von Individualsoftware?
    1. Komplexität oder Schwierigkeit des gesamten Projekts
    2. Umfang und Anzahl der benötigten Funktionen
    3. Kreatives und sinnvolles UI-/UX-Design
    4. Erstellung des DesignsSoftware Integrationen von Dritten und eventuelle Lizenzkosten
    5. Migration verschiedenster Daten
    6. Nutzungsrechte
    7. Zeitlicher Aufwand des Projekts
    8. Die Kosten von weiteren Projektbeteiligten
    9. Zusätzliche Schulungen
    10. Wartungskosten
  2. Wie lassen sich die Ausgaben berechnen?
    1. Unsere Tipps für geringe Ausgaben
  3. Ihr Dienstleister für Entwicklung

Welche Kostenfaktoren gibt es bei der Softwareentwicklung?

Die Kostenspanne einer Individualsoftware kann sehr groß sein, da es bei der Berechnung der Kosten auf unterschiedliche Faktoren ankommt. Es handelt sich schließlich auch um eine ganz individuelle Softwarelösung, die dementsprechend einen individuellen Preis hat. So lässt sich vor Beginn eines jeweiligen Projekts nicht direkt festlegen, wie hoch die Ausgaben im Endeffekt sein werden. Für eine bessere Einschätzung solltest du dich mit deinem Dienstleister für Softwareentwicklung genau absprechen und die einzelnen Posten planen, die das Softwareprojekt enthalten sollen. Dies erleichtert die Preisgebung sowie die anschließende Programmierung. Folgende Faktoren spielen in der Berechnung des Preises eine Rolle:

  • Schwierigkeit des Projekts
  • Anzahl der Funktionen
  • UI-/UX-Design und Kreativität
  • Design-Erstellung
  • Software Integration
  • Datenmigration aus bestehenden Systemen
  • Nutzungsrechte
  • Zeit bzw. Dauer der technischen Umsetzung
  • Projektbeteiligte
  • Zusätzliche Schulungen zur Erklärung der Anwendung
  • Im Nachhinein anfallende Wartungskosten

Die Schwierigkeit des Softwareentwicklungs-Projekts

Wir beginnen mit dem ersten Punkt, der für den letztendlichen Kostenpunkt entscheidend ist: die Komplexität des Projekts. Vor welchen Herausforderungen werden die Mitarbeiter aus der Programmierung stehen? Müssen neue, vielleicht auch noch unbekannte Technologien oder Programme genutzt werden? Besteht die Notwendigkeit der Verwendung komplexer Sicherheitssysteme und Sicherheitsvorkehrungen? All diese Aspekte können die Ausgaben des Projekts beeinflussen. Vor allem Projekte, die einen hohen Sicherheitsaufwand erfordern, nehmen auch mehr Zeit in Anspruch.

Am besten ist es auch, wenn du Spielraum für unerwartete Probleme und Entwicklungen des Projekts einbaust. Denn während der Programmierung kann es immer sein, dass neue Ideen zur Verbesserung auftauchen, die Konkurrenz einen neuen Trend vorgibt oder es eine Problematik auftaucht, die vorher nicht bedacht werden konnte.

Anzahl der Funktionen der Individualsoftware

Ein entscheidender Punkt für die Kostenfindung ist die Anzahl der Funktionen, die die Individualsoftware später einmal haben soll. Mehr Funktionen bedeuten gleichzeitig höhere Aufwendungen für das gesamte Projekt. Es ist also sinnvoll, die Funktionen zu Beginn zu definieren. Je komplexer die einzelne Funktion, desto höher auch die Ausgaben für eine einzelne Funktion, denn umfangreiche Funktionen erfordern besonders viel Zeit in der Erstellung und ein schwierigeres Design.

UI-/UX-Design und die Kreativität

Die intuitive Nutzung der fertigen Individualsoftware ist von großer Bedeutung. Schließlich sollen deine Mitarbeiter oder deine Kunden sich direkt zurechtfinden und die Anwendung bedienen können. Das Ziel ist eine positive Nutzererfahrung und diese kann durch ein durchdachtes Design sichergestellt werden. Du musst für die Berechnung der Aufwendungen einer individuellen Anwendung also unbedingt beachten, dass du auch einen UI-/ UX-Designer bezahlen musst. Je nachdem, welche Technologien genutzt werden, beispielsweise Motion Design oder Adobe, kann dies zusätzlich ins finanzielle Gewicht fallen.

Sie planen dann mit dem UI/UX-Designer, wie beispielsweise Schriften und Farben aussehen sollen. Jeder Extrawunsch kostet natürlich mehr.

Design-Erstellung

Die Design-Erstellung betrifft direkt zwei Punkte. Zum einen handelt es sich dabei auch, um designtechnischen Aspekte, die wir bereits unter dem letzten Punkt „UI-/UX-Design und die Kreativität“ beschrieben haben. Zum anderen ist damit aber auch das Design des Codes, also die Software-Architektur gemeint. Der Code muss sinnvoll strukturiert und dokumentiert werden, damit auch im Nachhinein Änderungen gemacht werden können. Wenn das Design des Codes strukturiert und ordentlich sein soll, ist natürlich auch der Aufwand für die Softwareentwickler größer. Dies wiederum spiegelt sich dann in den Aufwendungen wider.

Software Integrationen von Dritten und Lizenzkosten

Je nachdem, was für eine Anwendung für dich entwickelt wird, kann es sein, dass zusätzlich Integrationen von Drittanbietern eingebaut werden müssen. Das kostet zwar meist auch etwas, ist in der Regel aber günstiger als eine komplette Neuentwicklung. Dies kommt beispielsweise vor, wenn Dateien zwischen Systemen ausgetauscht werden müssen, Bezahlungsmöglichkeiten eingebaut werden sollen und so weiter. Die Aufwendungen für Lizenzen solltest du bei der Budgetplanung der Entwicklung ebenfalls auf dem Schirm haben.

Datenmigration

Ein Faktor, der oft vergessen wird, ist die Migration von bereits bestehenden Daten. Nutzt du in deiner Firma beispielsweise schon eine Anwendung oder ein System, welches wichtig Daten enthält, müssen diese irgendwie gesichert und in die neue Individualsoftware übertragen werden. Wenn der Umfang der Daten besonders hoch ist, lohnt es sich natürlich nicht diese manuell zu übertragen. Für die Übertragung werden also auch individuelle Skripte benötigt, die den gesamten Prozess automatisieren.

Zeit beansprucht außerdem das richtige Verwerten dieser Daten in der neuen Software. Wie müssen die Daten gespeichert werden, wurden alle Daten richtig übertragen und wo sollen sie verwendet und ausgespielt werden? Diese Fragen müssen die Softwareentwickler ebenfalls beantworten und spiegeln sich deshalb auch in den Kosten wider.

Nutzungsrechte der individuellen Software

Damit du die von den Programmierern einer Softwareagentur entwickelten Anwendung individuell nutzen kannst, kann es sein, dass zusätzliche Aufwendungen für die sogenannten Nutzungsrechte anfallen. Die Nutzungsrechte kann der Urheber eines Codes zeitlich und in der Menge an dich oder mehrere Nutzer abtreten. Wenn es sich um eine individuelle Software handelt, kannst du so auch sicherstellen, dass nur du die Nutzungsrechte erhältst. Je nach Softwareagentur fallen hier nochmal weitere Ausgaben an.

Zeitumfang der Softwareentwicklung

Sind alle Aufgaben und Funktionen der zukünftigen Software besprochen worden, bekommst du von deinem Dienstleister Softwareentwicklung eine Einschätzung, wie lange das Projekt in Mann-Tagen dauern wird. Denn normalerweise rechnen Software-Agenturen stundenweise ab. So erfährst du schon mal, wie der zeitliche Umfang sein wird und welche Aufwendungen auf dich vermutlich zukommen. Natürlich erhältst du diese Informationen erst, wenn du schon tief im Projekt drinnen steckst und nicht für deine Planung.

Ressourcen der Projektbeteiligten

Ein weiterer Kostenpunkt ist, dass nicht nur die Softwareentwickler und Designer einer Softwareagentur involviert sind, sondern auch zusätzlich Ansprechpartner aus deinem Unternehmen. Diese müssen für Rückfragen, Updates und so weiter auch mit in deine Kostenplanung aufgenommen werden. Wie hoch die Ausgaben für die einzelnen Projektbeteiligten sind, hängt natürlich von ihrer Position und Erfahrungsstufe ab.

Software-Schulungen

Ist die Programmierung beendet und das neue System komplett fertiggestellt, ist es eventuell auch notwendig, alle Mitarbeiter zu schulen. Damit diese die Software auch richtig verwenden können und über alle Funktionen informiert werden. Vielleicht kannst du die Schulung selber übernehmen und trägst dann nur indirekt die Kosten der Mitarbeiter, die ihre Zeit in der Schulung verbringen. Manchmal ergibt es aber auch Sinn, dass die externen Programmierer, die an der Softwareentwicklung beteiligt waren, die Schulung übernehmen. Die Aufwendungen für die abschließende Schulung wird ebenfalls ins Software-Angebot aufgenommen.

Wartungskosten

Nachdem die Software durch die Dienstleister Softwareentwicklung fertiggestellt wurde, kann es immer mal wieder sein, dass Updates gefahren werden müssen. Server oder Anwendungen von Drittanbietern müssen hin und wieder aktualisiert und auf den neusten Stand gebracht werden. Diesen Service bieten viele Softwareagenturen an und werden unter dem Punkt Wartung und Monitoring verbucht.

Wie lassen sich die Kosten berechnen?

Wie oben bereits erwähnt, werden die Kosten der Entwicklung stundenweise abgerechnet. Du musst dich also zunächst mit den Programmierern deiner Software-Agentur zusammensetzen und alle wichtigen Funktionen bestimmen, damit die Programmierer eine realistische Zeiteinschätzung abgeben können. Dann muss eigentlich nur noch die Stundenanzahl mit dem Stundensatz multipliziert werden.

Des Weiteren addierst du die Kosten aller anderen Projektbeteiligten, die Ausgaben für Lizenzen und anderen Softwareintegrationen, für das Design und so weiter. Am Ende ergibt sich dann ziemlich realistische Summe deiner Gesamtkosten. Bedenke aber auch den Punkt, den wir oben schon angeschnitten haben: Nicht immer läuft alles nach Plan, es kommen unerwartete Aufgaben auf das Entwicklerteam zu und dadurch entstehen weitere Ausgaben.

Unsere Tipps um Softwarekosten möglichst gering zu halten

Je nach Umfang der Software kann es sein, dass es zu relativ hohen Ausgaben für die Entwicklung kommt. An sich wird es sich auf jeden Fall lohnen, da du Arbeitsprozesse optimierst, vereinfachst, automatisierst und du dadurch vermutlich einiges an Zeit einsparen kannst. Außerdem ist die individuelle Anwendung genau auf die Bedürfnisse deines Unternehmens abgestimmt und damit maximal effizient. Wenn dein Budget jedoch erst noch begrenzt ist, kannst du beispielsweise auch mit einer einfachen Software beginnen. Was sind die wichtigsten Funktionen, die deine Software abdecken soll und welche Funktionen sind nur nette Extras? Fokussiere dich auf die Funktionen, auf die du nicht verzichten kannst.

Ein weiterer Punkt, der Zeit und damit Kosten einsparen kann, ist den Entwicklern die Entscheidung über die technischen Details zu lassen. Das sind beispielsweise Systemumgebung und Softwarekomponenten. Da kennen sich die Programmierer am besten aus und können eine Wahl treffen, die ihnen am besten passt und mit der sie am schnellsten arbeiten können.

Ihr Dienstleister für Softwareentwicklung

In der Regel entscheiden sich Unternehmen für externe Entwickler, wenn es sich um in sich geschlossene Softwareprojekte handelt. Oft lohnt es sich nicht für ein einzelnes Projekt eigene Entwickler anzustellen. Aus diesem Grund sind auch die aufgezählten Kostenpunkte vor allem auf die Zusammenarbeit mit einer externen Softwareagentur ausgelegt. Wenn du noch ein professionelles Entwicklerteam suchst, welches sich um die Entwicklung deiner Individualsoftware kümmern sollst, kannst du uns gerne für ein erstes unverbindliches Beratungsgespräch bei uns melden. Wir freuen uns, dir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Meike
Meike
vom 20.01.22 um 10:37

Hallo, mein Name ist Meike. Ich betreue das EXWE Backoffice und bin für unsere Social-Media Kanäle zuständig. All unsere Artikel sollen dir das Leben erleichtern und eine Entscheidungshilfe sein. Trotzdem kann es mal vorkommen, dass etwas unklar bleibt, daher: Wenn du Fragen zu diesem Artikel hast erreichst du mich ganz einfach unter +49 231 93149827

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