EXWE Blog
Neuigkeiten zum Thema Tipps & Tricks aus dem EXWE Blog
Beiträge zum Thema Digitalisierung, Softwareentwicklung und E-Commerce abbonieren
  News anzeigen (52)



Conversion Rate Optimierung in Onlineshops mit UX und Usability Design

Banner Laptop

 

Du hast bestimmt schon einmal von Conversion Rate Optimierung gehört, wenn du dich bereits gefragt hast, wie du den Umsatz deines Onlineshops steigern kannst. Die Conversion Rate ist nämlich der Wert, der entsteht, wenn du die Seitenaufrufe bzw. den Traffic auf deinem Onlineshop mit der Anzahl der Verkäufe in Relation setzt. Ziel der Conversion Rate Optimierung, kurz CRO, ist, dass sich dieser Wert erhöht. Das heißt, dass du bei gleichbleibendem Traffic mehr Verkäufe erzielst. Das klingt doch ziemlich gut, oder? Du musst also nicht dafür sorgen, dass noch mehr Besucher auf deinen Onlineshop kommen, sondern die bereits vorhandenen Besucher dazu bringen, eine Bestellung abzuschließen. Und dafür kannst du UX und Usability Design nutzen!

Usability vs. User Experience

Bevor wir dir ein paar Beispiele geben, wie du UX und Usability Design für die Optimierung deiner Conversion Rate im Onlineshop nutzen kannst, möchten wir dir beide Begriffe kurz erklären und sie gegenüberstellen. Denn die Begriffe liegen sehr nah beieinander, meinen aber doch etwas anderes.

Die Usability umfasst die allgemeine Gebrauchs- oder Benutzerfreundlichkeit einer Website während sich dein Kunde auf ihr befindet. Entscheidend ist hauptsächlich, wie gut sich deine Zielgruppe auf der Seite zurechtfindet und wie einfach sie die Website bedienen können. Die Usability wird unter anderem anhand ihrer Effektivität, ihrer Eindeutigkeit und ihrem Erfolg bemessen.

Im Gegensatz zur Usability beschreibt die UX (User Experience) die Nutzererfahrung vor, während und nach dem Besuch einer Website. Es geht um die Emotionen, die dein Onlineshop bei deinen Kunden auslöst. Eine hervorragende User Experience bringt den Nutzer dazu, dein Produkt zu mögen. Wie du Usability und User Experience nutzen kannst, um deine Conversion Rate zu steigern und somit mehr Verkäufe deiner Produkte zu generieren, wollen wir dir jetzt anhand einiger Tipps mit auf den Weg geben.

Der Gestaltungsprozess einer erfolgreichen UX und Usability

Damit deine Ideen zu einer verbesserten Usability und User Experience auch wirklich die Conversion Rate verbessern, solltest du in jedem Teil des Gestaltungsprozesses die Anwender, also deine Kunden, in den Mittelpunkt stellen. Versuche dich in diese Position hineinzuversetzen, um dich für verschiedene Design Elemente zu entscheiden. Wenn es dir noch schwerfällt, solche Entscheidungen zu treffen, kannst du dich zunächst in anderen Onlineshops umsehen. Was fällt dir als Kunde dort auf? Was gefällt dir und was nicht? Und was zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Schreibe dir deine Erkenntnisse einfach auf und nutze sie später, wenn du deinen Onlineshop gestaltest.

Falls du bereits einen funktionierenden Onlineshop hast, könnte dieser Rollentausch von Onlineshopbetreiber zu Onlineshopbesucher besonders schwierig sein. Denn du bist bereits voreingenommen, was die Beurteilung der Darstellung in deinem Onlineshop angeht. Solltest du dir also nicht sicher sein, wo noch Verbesserungsbedarf ist, kannst du andere Personen miteinbeziehen. Dafür kannst du Personen aus deinem Bekanntenkreis bitten, sich deinen Onlineshop anzuschauen. Sie sollen sich zu allem Notizen machen, was sie wahrnehmen. Wetten, dass dabei ganz neue Erkenntnisse rauskommen? Die Ergebnisse deiner Analyse sind die Grundlage für eine verbesserte Conversion Rate durch UX Design und die Optimierung der Usability.

Zusätzlich kannst du dir darüber Gedanken machen, wer eigentlich deinen Onlineshop besucht und mit welcher Intention. Später werden dir auch diese Erkenntnisse das richtige Design erleichtern. Du solltest dir dann immer die Frage stellen, wie dein Kunde schnellstmöglich zu seinem Ziel kommt und dies ins Design integrieren.

Usability und UX Best Practices

Gutes UX Design punktet durch eine attraktiv gestaltete Benutzeroberfläche und einer überzeugenden Funktionalität, die gleichzeitig der Zielgruppe gerecht wird. Wenn sich deine Kunden auf deiner Seite wohlfühlen und gut zurechtfinden, ist es wahrscheinlicher, dass sie auch eines deiner Produkte kaufen. Wie genau du deinen Onlineshop gestaltest, bleibt natürlich dir überlassen. Wir haben dir aber ein paar Ideen zusammengestellt, die dir dabei helfen können, deine Conversion Rate zu verbessern.

1. Eine übersichtliche Struktur des Onlineshops

Damit deine Kunden es bis zu einer Conversion, also einem Abschluss eines Kaufs, schaffen, muss deine Website so aufgebaut sein, dass sie sich dort intuitiv bewegen können. Gestalte deinen Onlineshop einfach und verzichte auf unnötige Extras. Frage dich, was dir als Kunde wichtig wäre und lasse alles andere weg. Je weniger Funktionen, Texte und Elemente du einbaust, desto mehr liegt der Fokus auf den wirklich wichtigen Dingen.

2. Eine einfache und instinktive Navigation

Tatsächlich musst du für eine gute User Experience und Usability nicht das Rad neu erfinden. Es bringt manchmal viel mehr, wenn das Design und die Struktur nicht kompliziert ist. Das solltest du vor allem bei der Navigation beachten. Hier ist es wichtig, dass sich deine Kunden intuitiv zurechtfinden. So solltest du das Menü nicht auf einmal hinter einem ungebräuchlichen Icon verstecken. Verwende lieber ein Icon, das auch in den meisten anderen Onlineshops zu finden ist. Denn so wissen deine Kunden sofort, wo sie zum Menü gelangen. Auch das Menü sollte dementsprechend ordentlich sortiert sein, sodass dein Kunde schnell zu seinem Ziel gelangt. Je schneller er fündig wird, desto eher wird er eine Conversion erzielen. Merke dir generell, dass weniger Klicks zum Ziel bedeuten, dass dein Kunde den Kauf schneller und wahrscheinlicher abschließen wird.

3. Helfe deinen Kunden sich besser orientieren zu können

In deinen Onlineshop kannst du auch Design-Elemente einbauen, die es deinen Kunden erleichtern, sich zu orientieren. Beispielsweise helfen gute Oberbegriffe oder aussagekräftige Bilder für die Kategorien des Webshops. Auch ein Fortschrittsbalken innerhalb des Check-out-Prozesses hilft deinen Kunden ungemein. Den solltest du übrigens auch simpel halten. Deine Kunden wollen nicht viel Zeit damit verbringen, den Kauf abzuschließen. Frage also nur Daten ab, die auch wirklich gebraucht werden. Alles andere nervt deinen Kunden und könnte ihn daran hindern, bis zum Ende des Check-outs zu gelangen.

4. Eine vielversprechende Suchfunktion

Finden statt Suchen: Das sollte das Motto der Suchfunktion in deinem Onlineshop sein. Die Nutzung der Suchfunktion kannst du erleichtern, indem du schon eigene Filter vorgibst, die dein Kunde nur noch anklicken muss. Stelle dabei auch sicher, dass jede Suche zu Ergebnissen führt. Eine unerfüllte Suche ist frustrierend, weshalb du sie vermeiden solltest. Kunden, die nicht auf Anhieb das finden, was sie suchen, beenden viel schneller den Besuch deines Onlineshops. Anstatt weiter in deinem Shop zu stöbern, suchen sie sich einen Anderen.

5. Auffallende CTA-Button

Möchtest du auf einen bestimmten Aspekt in deinem Onlineshop aufmerksam machen, hilft die Verwendung auffallender CTA-Button. CTA steht für Call to Action und meint die Aufforderung an den Kunden eine Handlung durchzuführen. So kannst du beispielsweise den Button „Sofort Kaufen“ in deinem Onlineshop durch eine farbige Hinterlegung hervorheben. Deinen potenziellen Kunden wird ein farbiger Button auffallen, wenn der Rest des Onlineshops eher neutral gehalten ist. Innerhalb der ersten Momente auf einer Produktdetailseite wird dein Kunde den CTA-Button registriert haben. Gefällt ihm dann das Produkt wird er mit höherer Wahrscheinlichkeit auf „Sofort Kaufen“ klicken und den Kauf abschließen. Nehmen wir an, du hättest einen solchen Button nicht eingebaut. Dann würde der Kunde das Produkt erstmal in den Warenkorb legen. In den wenigsten Fällen geht er dann direkt auf den Warenkorb, um den Kauf abzuschließen, sondern stöbert vielleicht noch etwas weiter. Aber dann reicht eine kurze Ablenkung wie ein Anruf und schon wird der Einkaufsprozess nicht beendet.

6. Optimierung des Warenkorbs

Damit du deine Kunden so schnell es geht, zum Kauf bewegen kannst, musst du dir auch mal deinen Warenkorb vornehmen. Wahrscheinlich besteht dort auch noch Optimierungspotential. Der Einkaufsprozess sollte intuitiv sein, keine Fragen offen lassen und nur die wichtigsten Daten benötigen. Außerdem solltest du deinen Kunden immer darüber informieren, wie hoch der Betrag in seinem Warenkorb gerade ist. Das kannst du ganz einfach mithilfe eines Pop-ups lösen. Dieses erscheint immer, wenn dein Kunde ein neues Produkt in den Warenkorb legt und informiert ihn über den aktuellen Warenkorbwert. Es soll schließlich hinterher nicht zu einer Überraschung kommen, die das Budget deines Kunden übersteigt. Denn auch das kann zu einem Kaufabbruch führen.

7. Schnelle Ladezeiten

Wirst du nicht auch gleich ungeduldig, wenn eine Website auffällig lange braucht, um vollständig zu laden? Einmal macht man dies vielleicht noch mit, lädt die Seite bei jedem weiteren Klick wieder so lange, dann ist es mit der Geduld schnell vorbei. Lange Ladezeiten führen in den meisten Fällen zum Verlassen der Website, weshalb du in deinem Onlineshop auf jeden Fall für schnelle Ladezeiten sorgen solltest. Optimiere dafür beispielsweise Bilder und Grafiken, da sie oft der Grund für lange Ladezeiten sind.

8. Die Auswahl der Farben

Mittlerweile beschränken sich die Farben auf den meisten Webseiten auf Schwarz, Weiß, Grau und individuellen Akzentfarben. Dennoch ist das kein Muss im Webdesign, denn natürlich kannst du auch mehr Farben verwenden. Allerdings solltest du beachten, dass Farben die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Bei vielen verschiedenen Farben könnte dein Onlineshop unübersichtlich wirken. Verwirrung und Reizüberflutung könnten bei deinen Kunden die Folge sein. Auch sollten sich die Farben in deinem Onlineshop auf jeder einzelnen Unterseite widerspiegeln. Dies sorgt für ein einheitliches Bild mit Wiedererkennungswert!

9. Verschiedene Fonts

Auch bei der Font-Wahl gibt es keine allgemeinen Regeln. Typischerweise werden maximal eine bis zwei klare, serifenlose Schriften verwendet, um die Lesbarkeit gerade bei kleiner skalierten und längeren Texten zu optimieren. Doch auch Serifen-Schriften werden mittlerweile wieder mehr eingesetzt, meistens jedoch nur als Überschriften oder Verzierungen, da es auf Dauer zu anstrengend wird, die Texte zu lesen.

Weitere Vorteile eines optimierten UX und Usability Designs

Neben einer Steigerung der Conversion Rate sicherst du dir mit einem optimierten UX und Usability Design auch eine bessere Position in der Neukundengewinnung. Kennen neue Besucher deines Onlineshops die Produkte noch nicht, muss das Gesamtpaket überzeugen. Dies trägt natürlich auch zu einer Steigerung der Conversion Rate bei. Aber auch darüber hinaus gibt es gleich mehrere Vorteile, von denen du profitierst, wenn du deine User Experience anpasst. Durch die Erhöhung der optischen Qualität baust du mehr Vertrauen bei deinen Kunden auf. Außerdem sparst du dir auch Kosten. Denn bei gleichbleibender Besucherzahl machst du ab jetzt mehr Umsatz. Und dies heißt wiederum, dass du weniger Geld für das Marketing deines Onlineshops benötigst. Du brauchst nun nicht mehr so viele Besucher für eine Umsatzsteigerung, sondern setzt die Besucherzahlen in Geld um, die du bereits bekommst. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Fazit

Beim UX und Usability Design geht es darum, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen. Berücksichtigst du unsere Tipps, wird sich dein Kunde in deinem Onlineshop wohler fühlen und findet auf Anhieb, was er sucht. Ein reibungsloses Einkaufserlebnis führt viel wahrscheinlicher zu einem Verkauf eines Produktes. Denke also immer daran, dass dein Onlineshop so einfach wie möglich gestaltet sein soll. Setze Akzente auf wichtige Elemente, aber vermeide Schnickschnack.

Wenn du dich jetzt fragst, wie du das für dich und deinen Onlineshop bestmöglich umsetzen kannst, dann helfen wir dir gerne weiter. Wir als Software und Shopware Agentur kümmern uns ebenfalls um ein relevantes und erfolgreiches UX Design. Wir verbessern und entwickeln das bestehende Design deines Onlineshops oder setzen dir gerne auch von Grund auf einen Onlineshop auf. Dabei strukturieren wir das Webprodukt visuell und berücksichtigen auch Corporate Identities. Du hast auch noch kein professionelles Bildmaterial? Kein Problem, auch dafür sorgen wir! Du möchtest noch mehr über unsere UX-Design-Leistungen erfahren? Dann ruf uns gerne an oder schaue auf unsere UX Leistungsübersicht.

Lisa Schulz
Lisa Schulz
vom 11.08.21 um 15:17

Hallo, mein Name ist Lisa. Ich betreue das EXWE Backoffice und bin für unsere Social-Media Kanäle zuständig. All unsere Artikel sollen dir das Leben erleichtern und eine Entscheidungshilfe sein. Trotzdem kann es mal vorkommen, dass etwas unklar bleibt, daher: Wenn du Fragen zu diesem Artikel hast erreichst du mich ganz einfach unter +49 231 93149827




Schreibe EXWE auf WhatsApp