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Tipps zur Entwicklung einer sicheren Individualsoftware

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Bei der Individualsoftwareentwicklung ist Sicherheit ein entscheidender Faktor. Je nach Individualsoftware werden sensible Daten, beispielsweise Kundendaten, verarbeitet. Diese sind natürlich streng vertraulich und müssen vor der Einsicht dritter Personen geschützt werden. Wie du deine Individualsoftware sicher machen kannst, möchten wir dir mithilfe von einigen Tipps zeigen. Denn leider kommen Sicherheitsschwachstellen immer wieder vor und das gilt es zu vermeiden.

Wie sieht ein Individualsoftware Angriff aus?

Oft sind Schwachstellen unterschiedlicher Art der Grund für den einfachen Zugriff durch Hacker. Die Cyberkriminellen können auf die Daten von Kunden zugreifen, diese verändern oder für andere Zwecke nutzen. In den schlimmsten Fällen kann ein Hacker die IT-Infrastruktur der gesamten Software zerstören. Das größte Ziel bei der Individualsoftwareentwicklung sollte also sein, Hackerangriffe gar nicht erst möglich zu machen. Schritt für Schritt erklären wir dir in den folgenden Abschnitten, wie du dabei vorgehen kannst.

Die Planung der sicheren Individualsoftwareentwicklung

Bevor du beginnst eine individuelle Software zu entwickeln, kannst du dich schon mit dem Thema Sicherheit beschäftigen. Mache dir Gedanken, welche Sicherheitsrichtlinien dir für deine Software wichtig sind und wie du testen kannst, dass sie auch eingehalten werden. Dafür kannst du dir hypothetisch überlegen, wie ein Angriff auf deine Software aussehen könnte. Im nächsten Schritt entwirfst du ein Konzept, mit welchen Maßnahmen sich dieser Hackerangriff vermeiden lassen könnte. Diese Maßnahmen wirst du oder deine Softwareentwickler später berücksichtigen und einbauen. Für die Planung deiner individuellen Software, kannst du dich auch gerne durch unsere Referenzen inspirieren lassen.

Allgemeine Prinzipien, die Sicherheitslücken vermeiden können

Neben den individuellen Problemen, die du in Sachen Sicherheit bei deiner Individualsoftware beachten solltest,  gibt es allgemeine Prinzipien, die einen unberechtigten Zugriff verhindern können.

Eine dieser Methoden ist das „Least Privilege“ Prinzip oder auch Minimalprinzip. Dabei geht es einfach darum, dass du einzelnen Benutzern deiner individuellen Software wirklich nur die Berechtigungen zuteilst, die benötigt werden, sodass ein Hacker des Benutzeraccounts nicht automatisch Zugriff auf alle Funktionen und Daten erhält.

Außerdem solltest du jeden Zugriff überwachen. Das bedeutet, dass du Prüfungen einbauen solltest, die jeden Zugriff eines Benutzers durchgehen und schauen, ob es dafür eine Autorisierung gibt. Im Prinzip geht es dabei auch um das Minimalprinzip, jedoch baust du zusätzlich Prüfungen ein, die wirklich schauen, ob die Berechtigungen auch funktionieren.

Für mehr Schutz vor Hackern, lohnt es sich außerdem Sicherheitsebenen einzubauen. Damit verhinderst du den sogenannten Single Point of Failure. Single Point of Failure meint einen Ausfall einer technischen Funktion, der zum gesamten Ausfall des Systems führt. Wenn du verschiedene Ebenen einbaust, ist immer höchstens eine Ebene vom Ausfall betroffen. Die Behebung des Problems stellt sich dann deutlich einfacher dar.

Natürlich sollten all deine Sicherheitsvorkehrungen nicht dafür sorgen, dass die Benutzerfreundlichkeit leidet. Selbstverständlich ist die Sicherheit deiner Individualsoftware sehr wichtig, jedoch muss der Nutzer und die Nutzeranwendung bei jeder Software im Mittelpunkt stehen. Überprüfe also stets, ob sich die Sicherheitsvorkehrungen mit der Benutzerfreundlichkeit vereinen lassen.

Die Entwicklungsphase einer sicheren Software

Hast du dir überlegt, wie du die Sicherheit deiner individuellen Software gewährleisten kannst, geht es an die Umsetzung bzw. die Programmierung. Du oder die Entwickler der Software sollten bei der Programmierung folgende Aspekte auf dem Schirm haben, die Sicherheit gewährleisten können:

  • Die Authentifizierung
  • Validieren der Daten, also Ein- und Ausgabe
  • Behandlung von Fehlern
  • Datensicherheit
  • Zugriffskontrolle
  • Und Session Management

Sicherheit testen

Im Anschluss geht es darum, die individuelle Software ausgiebig zu testen. In der Regel führen Entwickler sowieso eine anschließende Testphase durch. Hierbei sollte also vor allem der Aspekt Sicherheit genau überprüft werden. Gehe doch die möglichen Hackerangriffe, die du dir im ersten Schritt überlegt hast, durch und finde heraus, ob sich deine Software hacken lässt oder nicht. Je nachdem müssen nun noch Änderungen vorgenommen werden oder du stellst fest, dass alles so funktioniert, wie du es dir vorgestellt hast.

Fazit

Eine sichere Software zu entwickeln, ist gar nicht so einfach, aber super wichtig. Wenn du unsere Tipps berücksichtigst, dann bist du auf jeden Fall auf dem richtigen Weg zu einer sicheren Individualsoftware. Wenn du nicht weißt, wie genau sich die Tipps umsetzen lassen, dann nehme gerne Kontakt zu uns auf. Wir stehen dir gerne für die individuelle Entwicklung deiner Software zur Verfügung - wir freuen uns auf dich!

 

Meike
Meike
vom 22.09.21 um 14:07

Hallo, mein Name ist Meike. Ich betreue das EXWE Backoffice und bin für unsere Social-Media Kanäle zuständig. All unsere Artikel sollen dir das Leben erleichtern und eine Entscheidungshilfe sein. Trotzdem kann es mal vorkommen, dass etwas unklar bleibt, daher: Wenn du Fragen zu diesem Artikel hast erreichst du mich ganz einfach unter +49 231 93149827




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