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Mit Web Apps und Push-Benachrichtigungen die eigenen User erreichen

Interaktion ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des Internets. Unternehmen mit Webseiten, Onlineshops oder Blogs versuchen User möglichst lange auf der eigenen Onlinepräsenz zu halten, um Ihnen am Ende eine Handlung zu entlocken. Das kann im Falle eines Onlineshops der Kauf eines Produktes sein oder der Anruf eines Kunden bei einem Beratungsunternehmen. Dass User die Inhalte aufnehmen und mit ihnen interagieren, ist dann die Herausforderung, vor der jedes Unternehmen steht. Ein Weg Interaktion zu fördern, ist der Einsatz von Push-Benachrichtigungen via Web-Apps. Und darum soll es in diesem Beitrag gehen! Benötigst du weitere Hilfe beim Aufbau deiner individuellen Web-App oder Unterstützung bei der Einführung von Push-Benachrichtigungen, wir von EXWE sind gerne für dich da und beantworten all deine Fragen. Kontaktiere uns gerne!

Was dich erwartet

Wir erklären dir, was eine Web-App und eine Push-Benachrichtigung überhaupt ist und zeigen dir dann, wofür und warum du Push-Benachrichtigungen in deinem Unternehmen nutzen kannst. Anschließend wollen wir dir auch die technischen Details nicht vorenthalten und zeigen dir deshalb, wie und mit welcher API Notifications eingebaut werden können und wie das Versenden sowie das Empfangen funktioniert. Zu guter Letzt geben wir dir noch ein paar Tipps zum inhaltlichen Aufbau einer Benachrichtigung.

  1. Was ist eine Web-App?
  2. Was sind Push-Benachrichtigungen?
  3. Wofür können Push-Benachrichtigungen verwendet werden?
  4. Darum solltest du Push-Benachrichtigungen für dein Unternehmen nutzen
  5. Wie können Push-Benachrichtigungen eingebaut werden?
    1. Die Notifications API
    2. Die Push API
    3. Das Versenden und Empfangen der Push-Benachrichtigung
  6. So solltest du eine Push-Benachrichtigung aufbauen
    1. Der Inhalt der Push-Benachrichtigung
    2. Unterstützung bei der Erstellung einer Push-Benachrichtigung

Was ist eine Web-App?

Web-App ist die Kurzform von Web-Applikation. Dabei handelt es sich um eine browserbasierte Anwendung. Das bedeutet, eine Web-App muss nicht heruntergeladen werden, um genutzt werden zu können. Sie wird nicht lokal auf einem PC, Smartphone oder Tablet gespeichert, sondern über einen Browser wie Google Chrome geladen. Aus diesem Grund muss die Web-App auch nicht auf die verschiedenen Betriebssysteme programmiert werden. Da sie aber auf allen Geräten nutzbar sein soll, muss die Web-App responsiv gestaltet sein. Sie soll sich den verschiedenen Bildschirmbreiten anpassen, damit sie vom User gerne genutzt wird. Weil die Web App nicht heruntergeladen werden oder Updates durchlaufen muss, ist sie immer auf dem aktuellsten Stand. Manche Web-Applikationen können auch offline genutzt werden, wenn alle notwendigen Informationen im Cache gespeichert werden.

Die Funktion einer Web-App ist immer eine gewisse Interaktion mit dem Nutzer. Je nach Anwendung können Nutzer über eine Web-App Daten bearbeiten, anfragen und erhalten.

Web-Anwendungen und Webseiten verschmelzen immer mehr miteinander. Sie kommen oft nicht mehr alleine vor, sondern in einer Kombination. Eine Kombination ist die aus einer Webseite und Push-Benachrichtigungen, die via Web-App ausgespielt werden.

Was sind Push-Benachrichtigungen?

Push-Benachrichtigungen können in Form von Web-Apps genutzt werden. Warum dies für dich und dein Unternehmen wichtig sein könnte, erklären wir dir später! Nun erstmal zu den Push-Benachrichtigungen: Es handelt sich dabei um kleine Nachrichten, die Nutzer auf eine bestimmte Interaktion aufmerksam machen sollen. Sie können genutzt werden, ohne dass ein Nutzer eine App herunterladen muss. Er bekommt die Benachrichtigung sofort im Browser oder teilweise so auf sein Endgerät.

Sie werden vor allem genutzt, um beispielsweise über Sale-Aktionen in Onlineshops oder über die nächsten Events zu informieren. Oft enthalten sie ein kleines Symbol und einen kurzen Text, den Nutzer anklicken können, um mehr über die Nachricht oder die angepriesene Aktion zu erfahren. Es besteht außerdem die Option direkt einen Button einzufügen, der zur Interaktion auffordert.

Wofür können Push-Benachrichtigungen verwendet werden?

Push-Benachrichtigungen sind ein gutes Mittel, die Besucher deiner Webseite oder deines Online-Shops ganz einfach zu erreichen. Du kannst die Nachrichten nutzen, um deine Verkäufe zu erhöhen, dein Marketing zu verbessern und viele andere Ziele zu erreichen. Das Beste dabei ist, dass du so viele Push-Benachrichtigungen senden kannst, wie du möchtest. Denn dies ist komplett kostenlos. Natürlich solltest du es auch nicht übertreiben und diese Art der Web-Applikation trotzdem mit Bedacht nutzen. Zu viele Benachrichtigungen könnten den Nutzer nerven und sich negativ auf deine Ziele auswirken.

Du solltest Push-Notifications vor allem nutzen, um deinen Kunden und Besuchern deiner Webseite einen Mehrwert zu bieten. Sie sollten durch die Benachrichtigung zusätzliche Informationen erhalten oder an wichtige Aspekte erinnert werden. Deshalb solltest du vor allem dann Inhalte über Notifications teilen, wenn sie an ein bestimmtes Ereignis gebunden sind. Das könnte beispielsweise eine Sale-Aktion aufgrund des bevorstehenden Black Fridays sein.

Darum solltest du Push-Benachrichtigungen für dein Unternehmen nutzen

Die Verwendung von Push-Benachrichtigungen kann dir und deinem Unternehmen helfen, deinen Zielen ein Schritt näher kommen zu können. Je nach definiertem Ziel kannst du die Notifications passgenau einsetzen. Mit den Benachrichtigungen hast du die Chance deine Nutzer direkt zu erreichen und mit Ihnen in Kontakt zu treten.  

Gut gesetzte Notifications während und außerhalb der Nutzung deiner Webseite können die Interaktion fördern und deine Nutzer zum Wiederkehren zur Web-App bringen. Die App-Nutzung erhöht sich dadurch, was eigentlich immer positiv ist.

Außerdem lenkst du mit Benachrichtigungen außerhalb der Anwendungszeiten natürlich nochmals Aufmerksamkeit auf dein Unternehmen und sorgst dafür, dass Nutzer dich nicht vergessen werden. Statista hat einen Beitrag veröffentlicht, indem Sie die Auswertung des Push-Softwareanbieters Accengage nochmals aufbereitet haben. Laut der Auswertung reagieren circa 7,9% der User im E-Commerce-Bereich auf die Benachrichtigungen, die sie per App auf ihr Smartphone erhalten. Das mag im ersten Moment nicht viel klingen. Jedoch interagieren fast 8 % deiner User wieder mit dir und deinem Unternehmen, die dies ohne Benachrichtigung nicht direkt wieder machen würden. Du gewinnst also durch einfache Push-Benachrichtigungen 8 % mehr Traffic.

Wusstest du, dass sich die Nutzung von Web-Apps ebenfalls positiv auf deine SEO-Strategie auswirken kann? Google bietet dir Tools, mit denen du schauen kannst, ob deine Web-Anwendung sich gut genug eignet, schnell genug lädt und alle Sicherheitsmerkmale eingehalten wurden. Wenn du in allen Kategorien gut abschneidest, werden Nutzer viel eher auf deiner Webseite mit Web-App verweilen. Es lohnt sich also Push-Benachrichtigungen via Web-App auf deiner Webseite zu integrieren. Durch Push-Benachrichtigungen werden Nutzer dazu animiert, mehr mit deiner Webseite zu interagieren. Ebenso bleiben Sie dadurch in der Regel länger auf deiner Seite. Beide Aspekte bewertet Google positiv, was sich dann auch nur gut auf deine Rankings in der Suchmaschine ausüben wird.

Wie können Push-Benachrichtigungen eingebaut werden?

Push-Benachrichtigungen können mithilfe der Notification API oder der Push API erstellt werden. Beide APIs unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise voneinander und können nur mit bestimmten Browsern genutzt werden. Um die Push-Benachrichtigungen dann reibungslos versenden und empfangen zu können, sind weitere drei Bestandteile notwendig.

Die Notifications API

Die Notifications API können Sie nutzen, wenn Nutzer auf Ihre Webseite oder Web-App zugreifen und Chrome, Firefox, Windows oder Safari MacOS nutzen. Mit Nutzung dieser API ist es nur möglich Push-Benachrichtigungen zu versenden, solange der Browser mit der Applikation geöffnet ist. Zudem musst du die Nutzer vorher um Erlaubnis bitten, um Benachrichtigungen versenden zu können. In Zukunft soll dies zwar umgestellt werden, denn Mozilla und Google arbeiten gerade an einem anderen Ablauf, jedoch wird diese für dich als Webseiten-Betreiber oder Onlineshop-Besitzer noch umständlicher. Vermutlich wird es ein kleines Glocken-Icon geben, welches erst vom Nutzer angeklickt werden muss, um Benachrichtigungen versenden zu können.

Die Push API

Die Push API hat den großen Vorteil, dass sie in Kombination mit einer Service-Worker-API auch Push-Benachrichtigungen versenden kann, wenn die Webseite mit der Web-App nicht geöffnet ist.

Der Service Worker steht zwischen der Webseite und dem Internet, wenn die Webseite Daten aus dem Internet anfragt. Er entscheidet dann, ob diese Daten aus dem Cache genommen werden können oder aus dem Internet geladen werden müssen. Mit dieser Funktion kann die Web-Applikation übrigens auch offline genutzt werden. Da der Service Worker getrennt von der Webseite mit Web-App läuft, kann er auch Push-Benachrichtigungen versenden, wenn die Webseite nicht geöffnet ist. Du kannst dir dies ungefähr so vorstellen, wie die Hintergrunddienste einer nativen App.

Die Push API wird von den Browsern Chrome, Firefox und Windows unterstützt. In Safari funktioniert sie bisher nicht und es sieht auch nicht so aus, als wäre es in Zukunft irgendwann möglich.

Das Versenden und Empfangen der Push-Notifications

Damit Push-Benachrichtigungen ohne Probleme versendet werden können, sind drei Parteien notwendig. Das sind zum einen ein Sender, also in der Regel ein Server, der die Push-Benachrichtigungen generieren kann. Zum anderen wird ein sogenannter Push-Notification-Service benötigt. Dieser ist der Vermittler der Nachrichten und verteilt diese zur festgelegten Zeit mit vorher definierten Parametern. Und zu guter Letzt wird natürlich das Endgerät des Users benötigt, welches die Push-Benachrichtigung empfangen kann.

Der Prozess kann erst richtig laufen, wenn du deinen Server und die Web-App auf den Push-Notification-Service eingestellt hast. Das machst du, indem du die App beim Service einträgst. Wenn ein Nutzer deine Web-Applikation aufruft, wird auch der Notification-Service entsprechend gestartet. Der Service erstellt eine ID-Nummer, die dem Nutzer zugeordnet und mit persönlichen Daten wie den ersten App-Aufruf gefüllt wird. Je nachdem, welche persönlichen Daten über den Nutzer gesammelt werden können, können diese auch für individualisierte Push-Benachrichtigungen genutzt werden. Kommt es dann dazu, dass eine Notification versendet werden soll, kann der Server diese Nachricht an den Notification-Service weitergeben. Dieser wird die Nachricht dann an alle vorhandenen ID-Nummern versenden.

Für das Nutzen eines Push-Notification-Service stehen schon einige Systeme von Drittanbietern bereit. Diese ersparen dir den Aufwand einen eigenen Service zu programmieren, was aber natürlich auch eine Option ist. Mit den Services von anderen Anbietern stehen dir schon viele Funktionen bereit, die du für einen besseren Einsatz von Push-Benachrichtigungen verwenden kannst. Denn oft gibt es schon Tools zur Analyse, Terminierung der Notification und zur Auswahl der Zielgruppe.

So solltest du eine Push-Benachrichtigung aufbauen

Damit deine Push-Benachrichtigung auch zum Erfolg führt, solltest du dir im Voraus überlegen, was du mit der Benachrichtigung bezwecken möchtest. Dafür helfen dir die Fragen:

  • Welche Personen möchtest du ansprechen?
  • Was ist das Ziel hinter der Benachrichtigung?
  • Was soll inhaltlich an den User übermittelt werden?
  • Wann ist der beste Zeitpunkt für die Benachrichtigung?
  • Soll die Benachrichtigung öfter versendet werden? Wenn ja, wie oft?

Wenn du die Fragen beantwortet hast, hast du schon einmal die Rahmenbedingungen für die Push-Notification, die du für deine Web-Anwendung erstellen möchtest. Du solltest immer bedenken, dass deine Nachricht am ehesten zum Erfolg führt, je personalisierter sie ist. Denn damit fühlen sich deine Nutzer wirklich angesprochen. Falls du nicht genügend Informationen hast, kannst du die User auch direkt fragen, welche Notification sie interessieren. Lasse Sie beispielsweise in einer ersten Notification entscheiden, welche Themen sie interessieren. Betreibst du beispielsweise einen Onlineshop, kannst du sie fragen, ob sie auf Sales, Rabattaktionen oder Neuheiten hingewiesen werden wollen.

Wann die beste Zeit für deine Push-Benachrichtigung ist, ist vielleicht gar nicht so einfach zu entscheiden. Du solltest dabei unbedingt beachten, dass du mit der Benachrichtigung deine User nicht stören oder nerven möchtest. Es ergibt also keinen Sinn, Nachrichten zu Zeiten, wo deine Nutzer schlafen, zu versenden. Ebenfalls ist es auch tagsüber nicht sinnvoll, wenn die meisten vermutlich ihrer Arbeit nachgehen. Von daher ist vermutlich nachmittags die beste Zeit. Je nach Inhalt der Notification kann es natürlich auch mal sein, dass es nachmittags nicht die beste Wahl ist.

Der Inhalt der Push-Benachrichtigung

Bei dem Inhalt einer Push-Benachrichtigung solltest du dich wirklich nur auf das Wichtigste beschränken. Die Aussage sollte klar herüberkommen, damit der User direkt weiß, worum es geht. Dafür kannst du beispielsweise Schlagwörter verwenden, die verdeutlichen, was die Nachricht bezwecken soll. Gibt es eine Rabattaktion in deinem Onlineshop, dann verwende Wörter wie Sale, sparen oder Rabattcode. Gibt es einen kurzen lustigen Spruch oder einen Reim, der zu deiner Intention passt? Dann kannst du auch diesen verwenden.

Wenn es geht, baue so viele persönlich zugeschnittene Details wie möglich ein. Damit ziehst du die Aufmerksamkeit auf die Push-Nachricht.

Unterstützung bei der Erstellung einer Push-Benachrichtigung

Du benötigst Hilfe bei der Einrichtung von Push-Benachrichtigungen via Web-App oder hast noch Fragen zu diesem Thema? Wir helfen dir gerne bei der Installation einer passenden Web-Applikation, mit der du endlich Benachrichtigungen an deine User senden kannst und beraten dich gerne voll umfassend zum Thema Web-Applikation. Wenn du möchtest können wir für dich auch deine eigene Web Applikation entwickeln. Für mehr Informationen empfehlen wir dir unsere Seite über Web-Entwicklung.

 

Meike
Meike
vom 08.11.21 um 11:03

Hallo, mein Name ist Meike. Ich betreue das EXWE Backoffice und bin für unsere Social-Media Kanäle zuständig. All unsere Artikel sollen dir das Leben erleichtern und eine Entscheidungshilfe sein. Trotzdem kann es mal vorkommen, dass etwas unklar bleibt, daher: Wenn du Fragen zu diesem Artikel hast erreichst du mich ganz einfach unter +49 231 93149827

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