Web-App kompakt eine Übersicht - was du über Web Anwendungen wissen musst

07.09.2021
von Meike Müller
Webentwicklung
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Was dich erwartet
  1. Was ist eine Web-App?
  2. Wie funktioniert die Web-App genau?
  3. Welche Arten von Web-Apps gibt es?
  4. Was sind die Vor- und Nachteile einer Web-Anwendung?
  5. Was sind bekannte Beispiele für Web-Apps?
    1. Unsere Beispiele
  6. Wie kannst du eine individuelle Web-Anwendung erstellen?

Lesezeit 3 min

Was ist eine Web-App?

Eine Web-App ist eine Anwendung, die über einen Server oder eine Cloud bereitgestellt wird. Sie kann jederzeit in einem Internet-Browser abgerufen werden. Dabei ist es in der Regel egal, von welchem Endgerät dies geschieht, da Web-Apps meist Browser-übergreifend programmiert werden. Sie werden also nicht auf den einzelnen Rechnern der Benutzer installiert und gespeichert, sondern auf einem Webserver. Auf diesen kann man aus der Ferne zugreifen. Eine Web-App kann als eine Art zusätzliches Programm gesehen werden, welches auf den verschiedensten Geräten nutzbar ist. Wenn man von einer Web-Anwendung spricht, ist übrigens auch eine Web-App gemeint. App ist die Abkürzung für Applikation Software. Übrigens: Web-Apps gehören zum Thema Web-Entwicklung, über das du hier mehr erfahren kannst.

Wie funktioniert die Web-App genau?

Für die Funktionsfähigkeit einer Web-Anwendung muss es einen Anwendungsserver, einen Webserver und eine Datenbank geben. Der Anwendungsserver ist für die Bewerkstelligung der Aufgaben verantwortlich, die vorher auf dem Webserver über einen Client verwaltet wurden. Um alle Informationen wiedergeben zu können, benötigt es eine Datenbank, die alles speichert.

Grafik Laptop Funktionsfähigkeit einer Web-AnwendungDurch diese Komponenten muss die Webanwendung nicht heruntergeladen werden, sondern kann direkt durch den Benutzer über einen Browser wie Mozilla Firefox, Google Chrome oder Safari von Apple aufgerufen werden, welcher mit dem Webserver über ein HTTP-Protokoll kommuniziert. Bei der App Programmierung fürs Web werden häufig JavaScript, CSS oder HTML5 genutzt. Bei Web-Apps mit HTML5 kann der Anwendungscode auch zwischengespeichert werden, was eine offline Nutzung ermöglicht. Jedoch gibt es bisher wenige Web-Anwendungen, bei denen dies vorkommt. Möchtest du wissen, wie wir dich bei EXWE in Sachen Programmierung unterstützen können, findest du auf unserer Seite mehr zum Thema Web-Entwicklung weitere Infos.

Im Gegensatz zu Web-Apps stehen native Apps, die du vor allem aus dem Apple App Store oder dem Google Play Store kennst. Sie wurden für ein spezielles Betriebssystem entwickelt, also beispielsweise Android und iOS. Sie können dann auch nur auf diesen Betriebssystemen laufen, für die sie entwickelt wurden. Findest du also eine App im Apple App Store und im Google Play Store, dann handelt es sich um zwei verschiedene Versionen der App. Sie mussten separat programmiert werden. Die nativen Apps kannst du herunterladen und auch offline nutzen, da sie voll funktionsfähig auf deinem Betriebssystem installiert wurden. Bei manchen Web-Apps ist es aber auch notwendig, dass du die neuste Browser-Version besitzt oder eine spezielle Laufzeitumgebung wie Flash oder JavaScript.

Welche Arten von Web-Apps gibt es?

Natürlich kann man auch innerhalb der Web-Apps Unterscheidungen vornehmen. Denn eine Web-App kann ganz verschiedene Merkmale aufweisen und auch vom Umfang einfach bis kompliziert sein. So lassen sich Web-Apps in dynamische und statische Web-Apps unterteilen. Darüber hinaus kann bei einer Web-App auch ein Online-Shop oder ein Portal gemeint sein.

Bei einer dynamischen Web-Anwendung wird eine App programmiert, die im Gegensatz zu einer statischen App sehr viel komplexer ist. Es gibt mehr Funktionen und die Daten werden stetig aktualisiert.

Bei einem Onlineshop ist die Entwicklung ebenfalls komplizierter, da viele Funktionen wie Zahlungsmethoden und eine Datenverarbeitung integriert werden müssen. Für neue Produkte müssen neue Daten eingepflegt werden können. Bei Portalen handelt sich um Webanwendungen, die oft administrativen Zwecken dienen. Von der Startseite eines Portals gelangt man beispielsweise ins E-Mail-Postfach, in einen Chat-Bereich oder in eine Suchmaschine.

Was sind die Vorteile und Nachteile einer Web-Anwendung?

Die Vorteile einer Webanwendung sind ganz eindeutig, dass jeder auf die Anwendung zugreifen kann. Dafür wird kein weiterer Speicherplatz benötigt. Das Einzige, was Nutzer brauchen, ist ein Endgerät, das über einen Browser verfügt, der auf die Webanwendung zugreifen kann. So lassen sich auch Software-Upgrades einfacher integrieren und für jeden zugänglich machen. Im Gegensatz zu einer nativen App muss bei einem Upgrade die Software nämlich nicht deinstalliert und erneut heruntergeladen werden.

Außerdem kann sie von jedem Endgerät, also Desktop, Laptop, Smartphone oder Tablet aufgerufen werden. Auch jeder Browser kann auf die Web-Anwendung zugreifen. Immer dann, wenn mehrere Nutzer dieselbe Version der Software nutzen müssen, ist eine Web-App von Vorteil. Da Änderungen und Einträge nicht lokal gespeichert werden, erscheinen sie auch bei den anderen Nutzern, wenn sie die Web-Anwendung auf ihrem Endgerät aufrufen. Mithilfe des passenden Links kann die Web-Anwendung einfach mit anderen Nutzern geteilt werden. Ohne Installation können sie alle Funktionen direkt nutzen. Auch von den Kosten der Entwicklung ist die Webanwendung in der Regel günstiger als eine native App.

Ein Nachteil einer Web-App ist, dass sie nicht komplett optimiert auf den jeweiligen Browser oder das Endgerät ist, damit sie von allen Anwendern funktionsfähig bleibt. In diesem Aspekt können native Apps natürlich punkten. Auch nicht alle Funktionen einer nativen App lassen sich in einer Web-App umsetzen. Sie können beispielsweise nicht auf die Sensoren, Daten oder Vibrationen des Endgeräts zugreifen und diese verwenden.

Was sind bekannte Beispiele für Web-Apps?

Grafik Laptop Web-App Programmierung Web-App Programmierung kommt dann zum Einsatz, wenn die Funktion dieser auf allen Geräten verfügbar sein soll. Dies ist beispielsweise bei den sogenannten Software as a Service Angeboten (SaaS) der Fall. Das sind Softwares, die von Kunden wie eine Dienstleistung genutzt werden können. Web-Apps sind beispielsweise SEO-Tools zur Keyword-Analyse, die Google Dienste, Messenger- oder E-Mail-Dienste, manche Onlinespiele oder auch Karten und Navigationsprogramme. Wie du siehst, ist der Einsatz von Web-Anwendungen ganz vielseitig.

Unsere Beispiele

Wir als Software und Web App Agentur haben schon einige Web-Anwendungen für unsere Kunden entwickelt. Das sind ein paar Beispiele unserer webbasierten Softwareprojekte:

  • Umsetzung einer Webapp zur Visualisierung von Gebäudeprüfungen für den Kunden ElephantsCanJump
  • Webbasiertes Intranet Vertriebstool für einen führenden Hersteller von Kompressor-Technik
  • Eine webbasierte CRM-, Kalender- und Terminverwaltungs-Software für eine führende deutsche Fotostudiokette

Wie kannst du eine individuelle Web-Anwendung erstellen?

Eine individuelle Web-Anwendung kannst du beispielsweise von einer App Agentur programmieren lassen, die sich auf die Entwicklung von Web-Apps spezialisiert hat.  Wir von EXWE sind ebenfalls Experten auf dem Gebiet der App-Programmierung von Web-Anwendungen. Bei uns kannst du eine App entwickeln lassen, die deinen Vorstellungen entspricht. Dabei ist es egal, ob du diese intern für deine Mitarbeiter oder als Software as a Service nutzen möchtest. Für mehr Informationen laden wir dich gerne auf eine Tasse Kaffee und ein unverbindliches Beratungsgespräch ein.

 

Meike
Meike
vom 07.09.2021

Hallo, mein Name ist Meike. Ich betreue das EXWE Backoffice und bin für unsere Social-Media Kanäle zuständig. All unsere Artikel sollen dir das Leben erleichtern und eine Entscheidungshilfe sein. Trotzdem kann es mal vorkommen, dass etwas unklar bleibt, daher: Wenn du Fragen zu diesem Artikel hast erreichst du mich ganz einfach unter +49 231 93149827

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